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Nationaler Aktionsplan für Integration

Expertengruppe zum Thema Sport und Freizeit

Die Expertengruppe des Nationalen Aktionsplan für Integration setzt sich in ihrer zweiten Sitzung am 23. Juli mit konkreten Zielen für die Förderung von Integration durch Sport auseinander.

Konkrete integrative Maßnahmen im Sport notwendig

Nicht nur Sportvereine, sondern auch andere Vereine sollten sich für Migrant/innen öffnen, hieß es. Öffnen sollten sich aber auch Migrant/innenvereine gegenüber der Aufnahmegesellschaft. Sport per se sei nicht integrativ, es müssten konkrete Maßnahmen mit integrativem Mehrwert gesetzt werden.

Frauenförderung als konkretes Ziel

Für Vereine, die dies täten, solle es spezielle Förderungen geben. Wichtig sei die niederschwellige Förderung von speziellen Zielgruppen, v.a. von Frauen und Mädchen. Personen mit Migrationshintergrund sollte der Zugang zu Sportberufen, etwa als Trainer oder Schiedsrichter, gefördert werden, forderte die Expertengruppe. Wichtig sei es, die großen Sportorganisationen für die Förderung von Integration durch Sport ins Boot zu holen. 

Teilnehmer/innen:

  • Univ.-Prof. Otmar Weiss (Universität für Sportwissenschaften)
  • Mag. Rainer Rößlhuber (Sportunion Österreich)
  • Dr. Eulamie Esclamada (Rotes Kreuz)
  • Ing. Mustafa Iscel (Verein Etsan Vienna Türkücü)
  • Mag. Ivana Martinovic (Biber)
  • Oberst Andreas Achatz (BM.I)
  • Mag. Christine Vesely (ÖIF)
  • Sandra Holzner (ÖIF)
  • Mag. Alexander Schahbasi (ÖIF)
  • Mag. Désirée Stix-Kern, MPA (BM.I)

 Moderation: Bettina Kerschbaumer

 

  • Othmar Weiss (Sportuniversität Wien) sprach über die Notwendigkeit, Sport so früh wie möglich zu fördern. Bild: A. Tuma

    Sport und Freizeit II

  • Am 23. Juli fand das zweite Expertengespräch zum Thema Sport und Freizeit statt. Bild: A. Tuma

    Expertengespräch Sport und Freizeit II

  • Es müssten aktiv Maßnahmen gesetzt werden, um Sport integrativ zu gestalten. Bild: A. Tuma

    Integration und Sport