"Diese Herausforderungen sind echt"
Seit Jahren nimmt die gesellschaftliche Bedeutung des Themas Integration zu. Das spiegelt sich auch am Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) wider: Er hat seine Zielgruppen von Flüchtlingen auf Migrant/innen und die Aufnahmegesellschaft erweitert, hat heute 139 Mitarbeiter/innen und ein Budget von 10,8 Millionen Euro.
Kooperation bei Controlling und Human Resource Management
Wer schnell wächst und neue Aufgaben übernimmt, muss auch viel Energie in die Reflexion über diese Änderungen stecken. Der ÖIF tut das unter anderem mit der ständigen Weiterentwicklung seinen internen Reportings und dem Bemühen, trotz beschränkter Gehaltsmöglichkeiten mit non-monetären Anreizen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.
Vierzig Studierende profitieren
In diesen beiden Bereichen werden zwischen Jänner und Mai je zwanzig Studierende den ÖIF im Rahmen von Praxis-Lehrveranstaltungen unterstützen. Die Kooperation mit dem Studiengang "Unternehmensführung - Entrepreneurship" der Fachhochschule Wien bietet den angehenden Führungskräften die Möglichkeit, ihr erworbenes Wissen in der Praxis einzusetzen. Die vierzig Studierenden im letzten Semester werden einerseits die Kennzahlen des internen Reportings weiterentwickeln, andererseits der Frage nachgehen, mit welchen Angeboten der ÖIF seine Mitarbeiter/innen motivieren und binden kann.
ÖIF-Janda: "Frischen Blick der Jungen nützen"
"Der ÖIF freut sich, den frischen Blick der Jungen für seine Weiterentwicklung zu nützen", sagte Geschäftsführer Alexander Janda beim Projektstart am 26. Jänner im Haus der Bildung und beruflichen Integration. Jetzt gehe es darum, das theoretisch erworbene Wissen in der Praxis einzusetzen. "Diese Herausforderungen sind nicht erfunden, sie sind echt."


