Botschafter leben Integration vor
VON MURAT DÜZEL
Migranten haben viele Talente und Potenziale – und oft leben sie quasi nebenan, ohne dass man davon weiß. Deshalb ist die Initiative der „Integrationsbotschafter“ zu begrüßen, die solche Rolemodels vor den Vorhang bittet.
Ob es der türkischstämmige Sanitäter oder die bosnische Unfallchirurgin ist: Sie leben Integration im Alltag vor. In Niederösterreich hat Landesrat Karl Wilfing eigens interkulturelle Mitarbeiter eingesetzt, die in den Volksschulen arbeiten. Sie alle sind Vorbild gerade für jene, die noch nicht völlig integriert sind.
Die Botschafter zeigen, was man in Österreich erreichen kann und motivieren, sich stärker für die eigene Integration zu engagieren. Denn Förderung ist zwar wichtig, doch zugleich kann man von Migranten auch verlangen, sich stärker einzubringen und nicht nur Gegenstand von Integration zu sein.

