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Am runden Tisch mit chinesischer Community

Das ÖIF-Dossier "Die chinesische Community in Österreich" finden Sie hier.

Derzeit leben 16.000 Chinesen in Österreich. Die Zahl der von Chinesen betriebenen gastronomischen Betriebe ist auf knapp 1.200 angewachsen, 50 Import- und Exportunternehmen sowie 42 Supermärkte werden derzeit von Chinesen in Wien betrieben. Bei einem ÖIF-Roundtable Anfang Mai wurden Erfahrungen, Wünsche und Anregungen der chinesischen Community erörtert, darunter Erfahrungen von chinesischen Geschäftsleuten mit Ämtern und Behörden sowie die Vernetzung der chinesischen Community in Österreich.

Zwei Jahre Integrationszentrum Tirol

"Wir konnten in den letzten Jahren unsere Angebote gezielt weiterentwickeln und ausbauen", bilanziert Leiter Nikolaus Meze (Mitte).

Das Integrationszentrum (IZ) Tirol des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Innsbruck beging seinen zweiten Geburtstag. Das von vier auf acht Mitarbeiter/innen angewachsene Team des IZ Tirol versorgt bereits 500 Kundinnen und Kunden mit professionellen Dienstleistungen für erfolgreiche Integration. In den vergangenen zwei Jahren weitete das IZ Tirol seine Angebote systematisch auf neue Zielgruppen aus: Neben Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten sind das zunehmend Migrantinnen und Migranten sowie die österreichische Gesellschaft. Das Integrations-Know-how des ÖIF-Teams ist insbesondere in kleineren Gemeinden gefragt.

 

Imame lernen Deutsch

Damit Integration auch unter den Kuppeln der Moscheen gelingt, fördert der ÖIF Imame.

Mitte Mai startete der ÖIF seine ersten Deutschkurse speziell für Imame. „Die islamischen Vorbeter haben aufgrund ihrer Multiplikatorenfunktion hohen Einfluss bei der erfolgreichen Integration islamischer Zuwanderer“, erklärt Natalie Failla, Leiterin von Habibi, dem Haus der Bildung und beruflichen Integration. Derzeit nehmen rund 40 Imame an den Kursen teil. Sie stammen überwiegend aus der Türkei, aber auch aus Ägypten, Serbien, Bosnien, Pakistan und Ghana. Ziel ist die Erreichung des Sprachniveaus A2.

ÖIF kürt Algerien zum Migrations-Weltmeister

Das vollständige Ranking und eine Kurzinterpretation finden Sie hier.

Einen Blick auf die Herkunft der WM-Kicker bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika warf der ÖIF mit einer WM-Migrantenrangliste. Die Analyse der 32 Teilnehmer nach ihrem Migrantenanteil ergab ein überraschendes Bild: Den höchsten Anteil von Spielern mit migrantischem Hintergrund hat das algerische Team, nämlich 18 von 25. Gar keinen Migrations-Kicker hat Gastgeber Südafrika. Bei Österreichs Nachbarn Deutschland (12 Migranten) und der Schweiz (11 Migranten) sind Migranten stark vertreten, im italienischen Team (2) und in den Teams von Slowenien (1) und der Slowakei (1) hingegen nur schwach.

 

Die Top 5 des Migranten-WM-Rankings:

LandMigranten
im Team
Ausländeranteil
im Land
1. Algerien72%7%
2. Australien53%22%
3. Schweiz48%21%
4. Deutschland44%9%
5. Neuseeland39%4%

Die gesamte Ausgabe zum Download

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