Video-Interviews: Was sagen Migrant/innen über Integration?
Hier finden Sie die Video-Interviews zu den im Magazin abgedruckten Kurz-Statements.
Dafina Radić

- ist in Österreich als Tochter bosnisch-serbischer Eltern geboren.
- berät als Mitarbeiterin von Raiffeisen in Wien Kund/innen in Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Deutsch.
- sieht ihren Migrationshintergrund nicht als Schwierigkeit, sondern als Chance: „Ich kenne zwei Kulturen sehr gut, nicht nur eine.“
Serkan Eyigüler

- wurde in Wien als Sohn türkischstämmiger Eltern geboren.
- ist mit dem Dienstgrad Stabswachtmeister als Zugskommandant- Stellvertreter beim Österreichischen Bundesheer tätig.
- hat mit vielen Grundwehrdienern mit Migrationshintergrund zu tun und sagt: „Die Herkunft spielt keine Rolle. Wir schauen nur auf Leistung.“
Marizela Delić

- flüchtete im Alter von 11 Jahren mit ihrer Familie aus Bosnien.
- hat Technische Chemie studiert und macht aktuell ihren Doktor in Biotechnologie.
- beurteilt Integration in Österreich differenziert: „Ich kenne viele Leute, die super integriert sind, aber auch einige, die zwar körperlich hier leben, aber geistig nie angekommen sind.“
Olsi Monari

- wurde in Albanien geboren und kam 1992 nach Österreich.
- arbeitet als Softwareentwickler und ist ehrenamtlich seit 13 Jahren beim Roten Kreuz tätig.
- hält die Integration in Österreich für besser als ihren Ruf: „Man liest zwar viel über das Scheitern von Integration, aber das sind glaube ich Einzelfälle. Ein Großteil hat sich gut integriert im Beruf und im Persönlichen.“
Aydemir Gündüz

- wurde 1976 in der Türkei geboren und kam mit 8 Jahren nach Österreich.
- ist ausgebildeter KFZ-Techniker und arbeitet als Pannenhelfer beim ÖAMTC.
- fühlt sich nicht als Österreicher, aber auch nicht als hundert - prozentiger Türke: „Ich schwebe irgendwo in der Mitte.“
Sibastijan Lakatus & Alehandro Zekirović

- wurden in Wien geboren und kommen aus serbischstämmigen Familien.
- sind nach der Hauptschule auf Lehrstellen- bzw. Jobsuche in den Bereichen KFZ oder Gastronomie.
- wollen nicht länger in die Schule gehen. Alehandro: „Schule ist schon wichtig, aber ich bin ja auch fertig mit der Pflichtschule. Jetzt will ich was Praktisches machen.“


