Nationaler Aktionsplan für Integration
Expertengespräche zum Thema Sprache und Bildung
Am 23. April fand im Rahmen der Arbeiten für den Nationalen Aktionsplan Integration die Sitzung der Expertengruppe zum Thema Sprache und Bildung statt. Bei der Sitzung wurde die Bedeutung der Sprachkompetenz für den Integrationserfolg erörtert.
Mehrsprachigkeit sei ein Wert, aber entscheidend seien die Deutschkenntnisse, hieß es. Dadurch könnten Migrant/innen ihr Potenzial und ihre Fähigkeiten optimal in der Mehrheitsgesellschaft umsetzen.
Das Erlernen von Deutsch als wichtigster Grundpfeiler
Die Verpflichtung zum Erlernen von Deutsch, die für Personen aus Drittländern gilt, wurde mehrheitlich als positiv gesehen. Nur so erreiche man Zielgruppen, die sonst – etwa aus kulturellen Motiven – keinen Zugang zum Erwerb der deutschen Sprache hätten. Sprachkurse seien möglichst maßgeschneidert auf die einzelnen Zielgruppen auszurichten. Sowohl Kurse für Frauen, als auch Deutschkurse zum Erlernen der Berufssprache seien von großer Bedeutung, hieß es in der Arbeitsgruppe. Die Ergebnisse der Beratungen werden der Steuerungsgruppe zur Erstellung des Nationalen Aktionsplan für Integration zur Berücksichtigung im Aktionsplan zur Verfügung gestellt.
Teilnehmer/innen:
RL Carola Cichos (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Deutschland)
A.o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Rudolf de Cillia (Universität Wien - Institut für Sprachwissenschaft)
AL OR Hilbert Karl (Bundesministerium für Inneres)
Mag. Renate Porc (PorcArt)
Mag. Birgit Kofler (Österreichischer Integrationsfonds)
Stv. GF Mag. Elena Kalogeropoulos (Österreichischer Integrationsfonds)
Stv. GF Beatrix Lewandowski (Österreichischer Integrationsfonds)
Mag. Désirée Stix-Kern (Bundeministerium für Inneres, Koordinationsstelle NAP Integration)
Moderation: GF Dr. Alexander Janda (Österreichischer Integrationsfonds)

