Vorsicht Falle! Die 13 häufigsten Fehler
Während der Antragsfrist für den Europäischen Integrationsfonds (EIF) kann einiges schiefgehen. Hier finden Sie die Checklist zur Vermeidung von Missgeschicken.

Themaverfehlung
Jedes Projekt muss klar in einen der fünf Maßnahmenbereiche passen. Gehen Sie auf Nummer sicher, dass Ihre Idee wirklich mit den Zielen des Fonds übereinstimmt.

Falsche Zielgruppe
Der EIF fördert ausschließlich Projekte, die sich an Drittstaatsangehörige richten, also an Migrant/innen von Staaten außerhalb der EU. Auch Flüchtlinge fallen nicht in seine Zielgruppe, für diese gibt es den Europäischen Flüchtlingsfonds.

Falsche Projektlaufzeit
Für jedes EIF-Programmjahr wird eine Zeitspanne festgelegt, innerhalb derer Projekte durchgeführt werden können. Projekte werden nur innerhalb dieses Zeitraums gefördert.

Keine Kofinanziers
Der EIF übernimmt nicht die gesamten Kosten Ihres Projekts, sondern bis zu 50 Prozent bzw. 75 Prozent (bei Projekten zum Maßnahmenbereich „Interkultureller Dialog“). Sie benötigen schon bei der Bewerbung Kofinanziers, wie etwa Ministerien, das Land, die Gemeinde, private Sponsoren oder Eigenmittel.

Formular unvollständig ausgefüllt
Füllen Sie das Antragsformular komplett aus. Wenn Ihnen einzelne Punkte unklar sind, steht Ihnen der ÖIF gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Nicht alle Indikatoren berücksichtigt
Jeder EIF-Maßnahmenbereich ist mit vorgegebenen Indikatoren abgesteckt, wie z. B. „Anzahl der erreichten Personen“. Auch wenn ein Indikator für Ihr Projekt irrelevant ist, müssen Sie zu jedem eine Zielzahl angeben – auch wenn diese beispielsweise „Null“ lautet.

Kein Zeit- oder Finanzplan
Zeit- und Finanzplan sind ein Muss für jedes Projekt. Hier gilt: Je detaillierter, desto besser.

Falsche Vorlagen
Verwenden Sie für Ihre Bewerbung die dafür vorgesehenen Formularvorlagen: „Datenerhebungsblatt“, „Ergänzende Informationen zum Projekt“ und den „Finanzplan“. Die Formulare sind auf der Homepage des Innenministeriums verfügbar.

Antrag nur per E-Mail oder nur auf Papier
Reichen Sie alle Unterlagen sowohl elektronisch als auch in gedruckter Form ein.

Antrag nur einmal
Reichen Sie alle gedruckten Unterlagen in doppelter Ausfertigung ein.

Antrag an ÖIF
Der Österreichische Integrationsfonds nimmt keine Projektanträge entgegen. Sie müssen Ihren Antrag also nur an das Ministerium schicken. Übermitteln Sie Ihren Antrag nur an den ÖIF, gilt dieser als nicht eingebracht.

Frist versäumt
Für jedes EIF-Programmjahr gibt es eine konkrete Zeitspanne, in der Bewerbungen möglich sind. Dieser Projektaufruf dauert sechs bis acht Wochen und wird rechtzeitig auf der Homepage des Bundesministeriumsfür Inneres bekanntgegeben.

Unterschrift vergessen
Zu guter letzt: Jeder Antrag muss unterschrieben sein – sonst ist er leider ungültig.

