Neun Länder - Neun Themen
Auf den folgenden Seiten stellen wir Integrations-Kennzahlen, Statistiken und Analysen zu jedem Bundesland vor. Hier finden Sie einen Überblick über die aktuelle Ausgabe – sowie ein interessantes Ranking.
BURGENLAND: Vor allem Ungarn und Deutsche
9,17% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Das östlichste Bundesland hat den geringsten Migrant/innenanteil aller Bundesländer – und auch die stammen meist aus dem EU-Raum, vor allem aus Ungarn und Deutschland. Wie sich der burgenländische Arbeitsmarkt seit den 1990ern entwickelt hat und was auf ihn nach dem Ende der Beschränkungen zukommt, lesen Sie hier.
KÄRNTEN: Zu recht ein schlechter Ruf?
10,68% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Als einziges Bundesland wird Kärnten in den nächsten Jahrzehnten schrumpfen, gab unlängst die Statistik Austria bekannt. Das hat nicht zuletzt mit der geringen Zuwanderung zu tun. Wie sieht es vor diesem Hintergrund mit der Kärntner Integrationspolitik aus? Ist der schlechte Ruf des Landes gerechtfertigt? Lesen Sie hier mehr.
NIEDERÖSTERREICH: Nach Minarettstreit alles wieder im Lot?
11,25% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Im Herbst wurde in Bad Vöslau nach drei Jahren Debatte ein türkisches Kulturzentrum eröffnet – trotz Protesten mit Minaretten. Wie sehen die Beteiligten die Situation jetzt, sechs Monate später? Wir haben uns in Bad Vöslau umgehört – hier der Bericht.
OBERÖSTERREICH: Migration als Wirtschaftsmotor?
13,5% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Oberösterreich mag insgesamt nicht den höchsten Migrant/innen-Anteil Österreichs haben. Seine Städte, vor allem in den Industrieregionen, gehören aber zu den Spitzenreitern (siehe Ranking rechts). Wie wichtig ist Migration für den Wirtschaftsstandort? Vier Großbetriebe geben Auskunft.
SALZBURG: Piefke statt Jugo
18% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Die größte Ausländer/innengruppe in Salzburg sind die Deutschen (siehe Seite 24). Das ist Symptom einer viel größeren Tendenz: Seit Jahren kommen Zuwanderinnen und Zuwanderer nach Österreich fast nur noch aus dem EU-Raum. EU-Bürger/innen können allerdings nicht zu Deutschkursen oder Ähnlichem verpflichtet werden. Was das für die Zukunft der Integration bedeutet, lesen Sie hier.
STEIERMARK: Was eine Stadt für Integration tun kann
10,42% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Ob Integration gelingt oder scheitert, entscheidet sich im täglichen Zusammenleben – also vor Ort in der Gemeinde. Ein Bürgermeister kann zwar keine Gesetze erlassen – der Grazer Stadtchef Siegfried Nagl erklärt im Interview, was er dennoch für das Zusammenleben in seiner Stadt tun kann.
TIROL: Was bringt ein Leitbild?
16% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Bereits vor vier Jahren hat Tirol ein Integrationsleitbild beschlossen. Landesrat Gerhard Reheis steckt im Interview ab, was ein Leitbild leisten kann und was nicht, spricht über irrationale Ängste in der Bevölkerung und die politische Crux einer „Querschnittsmaterie“.
VORARLBERG: Migrant/innen, die mitmachen
19,83% Bevölkerung ausländischer Herkunft
In vielen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen sind Migrantinnen und Migranten nach wie vor unterrepräsentiert. Auch bei der politischen Partizipation gibt es in Österreich noch einiges aufzuholen. Vorarlberg aber ist hier Vorreiter: Migrant/innen, die es in politische Positionen geschafft haben, geben Auskunft.
WIEN: Was droht im Wahlkampf?
32,85% Bevölkerung ausländischer Herkunft
Im Herbst wird in Wien gewählt – und das „Ausländerthema“ wird dabei mit Sicherheit eine wichtige Rolle spielen, vor allem seitens der FPÖ. Doch ist es ein Naturgesetz, dass Integration in Wien nur zum negativen Stimmenfang taugt? Was ist für den Wahlkampf zu erwarten? Lesen Sie hier mehr.
