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Integration in der Steiermark: Zahlen und Fakten

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Wo leben Migrant/innen in der Steiermark?

Mit 23,1 % war der Anteil der Migrant/innen im Bezirk Graz (Stadt) am höchsten, gefolgt von den Bezirken Bruck an der Mur (12%) und Leoben (10.6%). Der Bevölkerungsanteil mit ausländischer Herkunft war im Bezirk Hartberg mit 4,2% am niedrigsten.

Woher kommen die Migrant/innen in der Steiermark?

Die größte Migrant/innengruppe stellen die Deutschen, gefolgt von Zuwander/innen aus Bosnien und Herzegowina sowie Rumänien. Danach folgen Migrant/innen aus Kroatien, Serbien, Montenegro und Kosovo vor Zuwander/innen aus der Türkei.

Wer kommt in die Steiermark und wer verlässt sie?

Die größte Zuwanderung erfolgte in der Steiermark aus dem EU-Raum. 2010 insbesondere aus Rumänien, Deutschland und Ungarn. Eine geringe Zahl an Personen kamen aus Drittstaaten wie der Türkei und Ex-Jugoslawien in die Steiermark.

Wie viele Kinder haben eine andere Muttersprache als Deutsch?

rund 10% der steirischen Schüler/innen hatten 2010 eine andere Umgangssprache als Deutsch. Besonders hoch ist der Anteil an nichtdeutschsprachigen Kindern in der Neuen Mittelschule, Sonderschulen und Volksschulen.

Wer bekommt die meisten Kinder?

Durchschnittlich kamen 2010 in der Steiermark 1,35 Kinder zur Welt. Ausländerinnen gebaren im Schnitt 2 Kinder, die höchste Kinderzahl wiesen Türkinnen mit 3,37 Kindern auf.

Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit?

Die Arbeitslosenquote steirischer Migrant/innen liegt bei 10,8% und ist damit höher als im Österreichschnitt. Der Unterschied zur Arbeitslosigkeit der Einheimischen (6,6%) ist der größte österreichweit.

Wie stark unterscheiden sich die Jahreseinkommen?

Österreicher/innen verdienten 2010 rund 3800 Euro mehr als Ausländer/innen. Der Unterschied zwischen Türk/innen und Österreicher/innen betrug sogar 7100 Euro.

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