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Zentrale Ergebnisse

Bevölkerung

  • Rund 750.000 Migrantinnen in Österreich: Zu Jahresbeginn 2011 hatten rund 18% der Frauen in Österreich einen Migrationshintergrund.
  • Deutschland wichtigstes Herkunftsland: 43 % der Frauen ausländischer Herkunft stammten am 1.1.2011 aus EU- und EWR-Staaten, 57% waren aus Drittstaaten. Die meisten Migrantinnen stammten aus Deutschland, Serbien, Montenegro und Kosovo sowie der Türkei.

Zuwanderung und Aufenthalt

  • Nur 3% Asylwerberinnen: Mit Jahresbeginn 2011 hatten mehr als die Hälfte der in Österreich lebenden Ausländerinnen einen unbefristeten Daueraufenthalt, nur 3 % waren Asylwerberinnen in laufenden Verfahren.

Sprache und Bildung

  • Migrantinnen sind in den niedrigsten und höchsten Bildungsschichten überproportional vertreten: 25% der Bürgerinnen aus EU/EWR und Schweiz haben einen Universitätsabschluss, im Gegensatz dazu verfügen 73% der Frauen aus der Türkei und 48% der Frauen aus Ex-Jugoslawien (ohne Slowenien) nur über einen Pflichtschulabschluss.
  • Überproportional in Sonderschulen: In Sonderschulen gab es im Schuljahr 2009/10 österreichweit den höchsten Anteil an Schülerinnen mit nichtdeutscher Umgangssprache (30%).

Arbeit und Beruf

  • Niedrigere Erwerbstätigkeit: Nur 59% der Frauen mit Migrationshintergrund sind erwerbstätig (Frauen ohne Migrationshintergrund: 68%)
  • Höhere Arbeitslosenquote: Die Arbeitslosenquote unter Ausländerinnen betrug 2010 9,2%. Die höchste Arbeitslosenquote betraf mit 13,9% Türkinnen.

Familie und Gesundheit

  • Mehr Kinder: Ausländerinnen (2 Kinder) bekamen 2010 mehr Kinder als Österreicherinnen (1,3 Kinder). Eingebürgerte Frauen brachten deutlich weniger Kinder als Ausländerinnen (1,5) zur Welt´
  • Weniger Gesundheitsvorsorge: Frauen aus der Türkei und den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens nutzten seltener Vorsorgeuntersuchungen (Mammografie 55%, Krebsabstrich 32%) als Österreicherinnen (Mammografie 76%, Krebsabstrich 56%).

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