"Journalistenpreis Integration 2017": Jetzt Beiträge einreichen!

Der Unabhängige Expertenrat, das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) und der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) vergeben zum mittlerweile sechsten Mal den "Journalistenpreis Integration" für Journalistinnen und Journalisten in Österreich. Mit dem Preis werden in den vier Kategorien Print, Internet, TV und Radio Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr entscheidend zur Versachlichung der Integrationsdebatte beigetragen haben und mit differenzierten und fundierten Beiträgen die Vielfalt des Themenbereichs Integration abbilden.

EINREICHFRIST ABGELAUFEN - PREISVERLEIHUNG IM HERBST

Die Einreichfrist für den Journalistenpreis Integration 2017 ist bereits abgelaufen.

Weitere Informationen zum Journalistenpreis Integration 2018 finden Sie demnächst auf dieser Seite.

Zielgruppe

Bewerben können sich Journalist/innen, die in tagesaktuell, wöchentlich bzw. monatlich erscheinenden Medien im Print- sowie Online-Bereich, bei TV und Radio tätig sind und deren Beiträge in Österreich erschienen sind bzw. ausgestrahlt werden. Der Fokus der Beiträge soll auf den langfristigen Herausforderungen und Perspektiven von Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten liegen und nicht ausschließlich Fragen zu Asyl- und Fremdenwesen zum Thema haben. Zielgruppe sind vor allem jene Medien, die in der Aufnahmegesellschaft eine entsprechende Breitenwirkung entfalten und wo ausgewogene Berichterstattung zum Thema Integration von besonderer Bedeutung ist. Der Preis wendet sich an Journalist/innen in Medien, die nicht primär Migrant/innen oder Integration im Fokus haben.

Inhaltliche Voraussetzungen

Mit dem "Journalistenpreis Integration" werden Journalist/innen ausgezeichnet, die besonders zur Versachlichung der Debatte im Integrationsbereich beitragen und mit Kreativität, innovativen Ideen und Engagement helfen, dass die Integration von Flüchtlingen und Zuwander/innen besser gelingen kann. Dabei richtet sich der Preis an Journalist/innen, die sich den vielfältigen Aspekten von Integration differenziert und umfassend widmen. Im Vordergrund steht dabei ein eigenständiger und origineller Zugang zum Thema. Kundige, objektive und sensible Berichte, Reportagen und Kommentare leisten einen wichtigen Beitrag für die Objektivierung des öffentlichen Diskurses über Integration. Der Fokus soll sowohl auf der Integration schon länger in Österreich lebender Menschen mit Migrationshintergrund als auch auf den Herausforderungen und Perspektiven für die Integration von Asylberechtigten bzw. subsidiär Schutzberechtigten liegen.

Nominierungen

Für den "Journalistenpreis Integration" können Beiträge in den vier Kategorien

  • Print
  • Internet
  • TV
  • Radio

eingereicht werden, die im Zeitraum 19. Juli 2016 bis 17. Juli 2017 in Österreich publiziert wurden.

Pro Nominierung/Bewerbung können maximal drei Beiträge übermittelt werden. Prämiert werden ein Hauptpreis sowie je eine Arbeit in den übrigen drei Kategorien.

Die Jury des Journalistenpreis Integration

  • Vorsitzender Dr. Hans Winkler (Mitglied des Expertenrats für Integration und ehem. Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung) 
  • Dr. Doris Appel (Leiterin der ORF-Hauptabteilung "Religion/en im Radio")
  • Mag. Murat Düzel (Fachexperte für Integration, Abteilung IVW2/Staatsbürgerschaft und Wahlen im Amt der NÖ Landesregierung)
  • Mag. Gerald Grünberger (Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen)
  • Arabella Kiesbauer (Integrationsbotschafterin und TV-Moderatorin)
  • Dr. Simon Kravagna (Chefredakteur der Zeitschrift "das biber")
  • Mag. Zarko Radulovic (Chefredakteur der Medien-Servicestelle Neue ÖsterreicherInnen)
  • Claus Reitan (Journalist)
  • Mag. Dagmar Köttl (Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journalistenausbildung)
  • Mag. Franz Wolf (Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds)

Preisverleihung 2017

Die Vergabe des "Journalistenpreis Integration 2017" findet im Herbst 2017 statt.

Preisträger/innen und Fotos der Preisverleihung 2016

Veronika Dolna (News) und Marlene Groihofer (Radio Klassik) erhielten am 8.November den mit jeweils 3.000 Euro dotierten "Journalistenpreis Integration 2016" in den Kategorien "TV/Radio" und "Print/Online". Der Sonderpreis der Jury ging an das Magazin „biber“ für sein „Newcomer“-Projekt, das Jugendliche mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund an journalistisches Arbeiten heranführt. Der "Journalistenpreis Integration" wurde heuer bereits zum fünften Mal vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres sowie dem unabhängigen Expertenrat für Integration und dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) vergeben.

Integrationsminister Sebastian Kurz betonte im Rahmen der Preisverleihung: „Das Ziel des ‚Journalistenpreis Integration‘ bei seinem Start im Jahr 2012 war, Journalistinnen und Journalisten auf das Thema Integration aufmerksam zu machen und die Berichterstattung zum Thema anzuregen. Seither hat sich viel getan. Nicht erst zuletzt durch die hohen Zahlen an Flüchtlingen, die im letzten Jahr zu uns gekommen sind, ist Integration inzwischen ein medialer Dauerbrenner geworden. Umso wichtiger ist es jetzt aber auch weiterhin, dass sich Journalistinnen und Journalisten differenziert dieses Themas annehmen und in ihrer Berichterstattung  Herausforderung beim Namen nennen, genauso wie sie Chancen unseres Zusammenlebens thematisieren.

Kontakt

Österreichischer Integrationsfonds
Michaela Reisinger, BA
M michaela.reisinger(at)integrationsfonds.at
T +43 1 710 12 03 - 338