Service

Quicklinks

21.04.2010

Integrationszentrum Tirol feiert zweijähriges Jubiläum

Der Österreichische Integrationsfonds erbringt mit seinem Integrationszentrum Tirol professionelle Leistungen für erfolgreiche Integration. Die Aktivitäten werden laufend erweitert.

Das Integrationszentrum (IZ) Tirol des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Innsbruck begeht seinen zweiten Geburtstag. Am   2 2  . April 2008 hatte das IZ Tirol erstmals seine Türen in der Maria-Theresienstrasse 49A geöffnet. Das von vier auf acht Mitarbeiter/innen angewachsene Team des IZ Tirol versorgt bereits 500 Klientinnen und Klienten mit professionellen Dienstleistungen für eine erfolgreiche Integration.  

Integration im Kindergarten, für Jugendliche, am Arbeitsmarkt

In den vergangenen zwei Jahren weitete das IZ Tirol seine Angebote systematisch auf neue Zielgruppen aus: Neben Asylberechtigen und subsidiär Schutzberechtigten sind das zunehmend Migrantinnen und Migranten sowie die österreichische Mehrheitsgesellschaft.

Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Hall-Schönegg gestartet, in dem vier von zehn Kindern Migrationshintergrund haben. Das Integrationsprojekt richtet sich gleichermaßen an Kinder und Eltern: Regelmäßige Veranstaltungsangebote umfassen etwa Stadtführungen unter dem Gesichtspunkt der Zuwanderung oder Lesenachmittage in der Gemeindebibliothek. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund gibt es Berufsberatung. Regelmäßige Vernetzungstreffen mit Migrant/innenorganisationen sorgen dafür, dass das IZ-Team immer auf dem aktuellsten Stand über Bedürfnisse und Entwicklungen in den Communities ist.

Auch Behörden profitieren vom IZ Tirol: Das Integrations-Know-how des Teams ist insbesondere in kleineren Gemeinden gefragt. Die im IZ tätigen Deutschlehrer/innen evaluieren regelmäßig Institute, die Sprachkurse im Rahmen der Integrationsvereinbarung anbieten und sichern somit deren Qualität.

Erst im März 2010 startete „Mentoring für MigrantInnen“, das Erfolgsprojekt von ÖIF, Wirtschaftskammer und Arbeitsmarktservice auch in Tirol. Fünfzehn Mentoringpaare arbeiten seither zusammen, um die Integration der Mentees auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Sozialdienstleister für Asylberechtigte

Eine wichtige Zielgruppe des Integrationszentrums bleiben Asylberechtigte und subisidiär Schutzberechtigte. Das sind Personen, die sich rechtmäßig im Land aufhalten und auch am Arbeitsmarkt Inländern weitgehend gleichgestellt sind. „Wir haben in den vergangenen zwei Jahren unser Leistungsprofil konsequent erweitert und sind heute ein wichtiger Anbieter von Integrationsdienstleistungen in Tirol“, bilanziert der Leiter des IZ Tirol, Mag. Nikolaus Meze.

Das Angebot des IZ Tirol umfasst maßgeschneiderte Deutschkurse. Neben Kommunikationsintensivkursen werden auch arbeitsmarktbezogene Kurse angeboten. Alle zwei Monate bietet das Integrationszentrum Deutschprüfungen gemäß dem A2-Level nach Europäischem Sprachenrahmen an. Seit vergangenem Jahr gibt es für Flüchtlingskinder im Volks- und Hauptschulalter Lern- sowie Sommerbetreuung, die beide auf große Nachfrage stoßen. In einzelnen Regionen Tirols wird mobile Integrationsbetreuung angeboten, die auch Gemeinden und Bürger/innen einbezieht. Im Rahmen eines Buddy-Projektes unterstützen Einheimische Flüchtlinge, die in ihrem Wohnort leben. Die Schulungen dafür führt das Integrationszentrum Tirol durch.

„Die große Nachfrage nach unseren Leistungen zeigt den großen Stellenwert professioneller Dienstleistungen für Integration. Mit dem in anderen Bundesländern bereits bewährten ÖIF-Konzept und den damit verbundenen Standards fördern und fordern wir gelungene Integration zum Vorteil aller Beteiligten“, so Meze.  

Rückfragehinweis:
Mag. Nikolaus Meze
Leiter des Integrationszentrums Tirol
nikolaus.meze(at)integrationsfonds.at
Tel: 0512-561771

 

 

Weitere Publikation finden Sie im Bereich Publikationen

Herausgeber: Deloitte

Financial Leadership in Österreich, 4. Auflage

Als Fonds der Republik Österreich und Non-Profit-Organisation legt der ÖIF großen Wert auf verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen Ressourcen. In der 4. Auflage der Publikation "Financial Leadership in Österreich" (herausgegeben von Deloitte) Geschäftsführer Alexander Janda spricht über seine Rolle als CFO eines Non-Profit Unternehmens mit 150 Mitarbeiter/innen.

Hier lesen Sie das gesamte Interview mit Alexander Janda...