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12.05.2010

Als zentrale Multiplikatoren innerhalb der islamischen Community spielen Imame wichtige Rolle für erfolgreiche Integration  

„Deutsch ist der Schlüssel zur Integration. Daher ist der Deutschkurs für Imame ein großer Schritt für die Integration von Muslimen in Österreich“, betont Innenministerin Dr. Maria Fekter. Ein integrationspolitisch immer bedeutenderes Thema ist die Frage der Qualifizierung von Imanen. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) liefert für die integrationspolitisch wichtige Verankerung von Imamen in Europa wichtige Unterstützung: Erstmals wurden diese Woche ÖIF-Deutschkurse für Imame gestartet.

Die 37 Teilnehmer kommen überwiegend aus der Türkei, aber auch aus Ägypten, Serbien, Bosnien, Mazedonien, Pakistan und Ghana. Die Deutschkurse für Imame gibt es je nach Vorkenntnissen auf den Niveaus A1, A1+ und A2. Sie umfassen insgesamt 64 Unterrichtseinheiten und werden im neuen Haus der Bildung und beruflichen Integration – kurz „Habibi“ des Österreichischen Integrationsfonds in Wien abgehalten.

Mit der Vermittlung der deutschen Sprache an Imame unterstützt der ÖIF auch den von Universitätsprofessor Ednan Aslan initiierten universitären Lehrgang „Muslime in Europa“ an der Universität Wien, der von BM.I, bm:ukk, BMeiA und der Stadt Wien gefördert wird. Der Lehrgang setzt bereits seit Herbst des Vorjahrs einen wichtigen Impuls für die Ausbildung von Imamen nach europäischen universitären Standards.

Deutschkenntnisse der Imame unverzichtbar für Integration

 „Mit unserem Kursangebot unterstützen wir die Verankerung der Imame in Österreich. Imame sind Multiplikatoren innerhalb der islamischen Community in Österreich und haben daher eine Schlüsselfunktion für den Integrationsprozess. Ihre Deutschkenntnisse sind unverzichtbare Voraussetzung dafür, dass sie diese Aufgabe bestmöglich wahrnehmen können“, so Beatrix Lewandowski, stellvertretende Geschäftsführerin des Österreichischen Integrationsfonds.

Landeskundliche Schulung von Imamen

Im Rahmen des Europäischen Integrationsfonds wurde heuer bereits das Projekt „Landeskundliche Schulung türkischer Religionsbeauftragter zur Vorbereitung ihres Einsatzes in Österreich“ vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten umgesetzt. Imame sollen dabei motiviert werden, als Multiplikatoren und „Mediatoren“ für die soziale Integration ihrer muslimisch-türkischen Gemeindemitglieder zu wirken, und an der Entwicklung spezifischer Lösungen für die Herausforderungen der Muslime in Europa mitzuwirken. Pro Jahr werden zehn bis 15 Imame vom Türkischen Präsidium für Religionsangelegenheiten nach Österreich entsandt. 

Mehr Informationen zum Thema entnehmen Sie der aktuellen ÖIF Publikation „Islam in Österreich“. Sie ist online gratis verfügbar.  

Rückfragehinweis:
Österreichischer Integrationsfonds
Mag. Ursula Schallaböck
Tel.: 01/710 12 03 – 134
E-Mail: ursula.schallaboeck@integrationsfonds.at

Weitere Publikation finden Sie im Bereich Publikationen

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Als Fonds der Republik Österreich und Non-Profit-Organisation legt der ÖIF großen Wert auf verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen Ressourcen. In der 4. Auflage der Publikation "Financial Leadership in Österreich" (herausgegeben von Deloitte) Geschäftsführer Alexander Janda spricht über seine Rolle als CFO eines Non-Profit Unternehmens mit 150 Mitarbeiter/innen.

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