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03.09.2009

Österreichischer Integrationsfonds (ÖIF) stellt Äußerungen des Wiener Caritas-Direktors Michael Landau richtig

„Macondo“ wurde und wird nicht vom ÖIF betreut – erfolgreiches Konzept der mobilen Integrationsbetreuung jetzt auch in Wien

Zu den Äußerungen von Caritas-Direktor Michael Landau in Zusammenhang mit dem Kardinal König-Integrationswohnhaus stellt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) Folgendes richtig:

  • Die „Macondo“-Siedlung wurde und wird nicht vom ÖIF betreut. Betreut werden und wurden rund 260 von den insgesamt 3.000 am Areal wohnenden Personen. Alle Klientinnen und Klienten des ÖIF werden auch weiterhin vom ÖIF betreut. 
  • Die Schließung des Kardinal König Integrationswohnhauses betrifft gegenwärtig 182 Bewohner/innen bzw. 50 Familien und Einzelpersonen. Allen Bewohner/innen wurden alternative, auf ihre Bedürfnisse orientierte Wohnmöglichkeiten angeboten. Von den 50 Familien und Einzelpersonen haben bereits 43 eine alternative Wohnmöglichkeit in Anspruch genommen. Bis Ende des Monats werden alle Bewohner/innen eine passende Wohnung gefunden haben.
  • Der ÖIF bietet weiterhin eine bedarfsorientierte mobile Betreuung vor Ort an. Im Rahmen dieses Betreuungskonzeptes suchen Integrationsbetreuer/innen des ÖIF die Klient/innen in ihrem Wohnumfeld regelmäßig auf. Auch der ortsansässigen Bevölkerung stehen die mobilen Integrationsbetreuer/innen zur Verfügung. Das erfolgreiche ÖIF-Betreuungsmodell kam erstmals in der Obersteiermark zum Einsatz und wird aufgrund des verbesserten Integrationserfolges sukzessive in ganz Österreich genutzt. 
  • Den Klient/innen steht auch weiterhin das volle Leistungsprofil des ÖIF – von Deutsch-Kursen bis zur Job-Vermittlung – zur Verfügung. 
  • Das Zusammenleben hat in der Vergangenheit problemlos funktioniert, die Befürchtung „ethnischer Konflikte“ ist für die Integrationsbetreuer/innen des ÖIF nicht nachvollziehbar. „Der Österreichische Integrationsfonds erwartet sich im Interesse von Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten von allen Akteur/innen in der integrationspolitischen Debatte die gebotene Sachlichkeit.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich von der professionellen Integrationsarbeit des Integrationsdienstleisters ÖIF zu überzeugen“, so die stellvertretende Geschäftsführerin des ÖIF, Elena Kalogeropoulos.

Der ÖIF richtet sich mit seinem Leistungsprofil an Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte. Ziel der Integrationsbetreuung ist es, die psychosoziale, finanzielle und gesundheitliche Situation von Asylberechtigten zu stabilisieren, sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu erarbeiten.

Weitere Informationen: www.integrationsfonds.at 

Rückfragehinweis:
Österreichischer Integrationsfonds
Mag. Christine Vesely
Schlachthausgasse 30, 1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 710 12 03-135
christine.vesely(at)integrationsfonds.at

 

 

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