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Tschetschenen in der EU: Wissenschafter ziehen Kultur-Bilanz

Wie „verträgt“ sich die Kultur von Flüchtlingen mit der Kultur des Aufnahmelandes? Welche kulturellen Veränderungen ergeben sich daraus? Wissenschafter/innen haben diese Fragestellungen nun anhand der tschetschenischen Flüchtlinge in der EU aufgearbeitet. Tschetschenen stellten in Österreich in den vergangenen fünf Jahren die größte Gruppe neu anerkannter Flüchtlinge dar.

Im wissenschaftlichen Sammelband „Chechens in the European Union“ untersuchen internationale Expert/innen vor allem die mit der Integration im Aufnahmeland verbundenen kulturellen Herausforderungen. So setzt sich Robert Chenciner von der Universität von Cambridge mit der tschetschenischen Diaspora in Europa und ihrem sozial- und kulturanthropologischen „Gepäck“ auseinander. Alice Szczepanikova, Forscherin an der Universität von Warwick geht der Frage nach, wie sich Geschlechterverhältnisse tschetschenischer Flüchtlinge im Exil verändern. Und Cerwyn Moore von der Universität von Birmingham analysiert Radikalisierungspotentiale der tschetschenischen Diaspora in Europa.

Rückfragehinweis

Mag. Alexander Schahbasi
Leiter Team Wissenschaft
01/710 12 03 - 191
alexander.schahbasi(at)integrationsfonds.at

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