ÖIF-HOTLINE: Telefonische Auskunft in Ihrer Herkunftssprache

Für Informationen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutsch stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen des ÖIF Montag bis Donnerstag von 10:00 – 14:00 Uhr sowie Freitag von 09:00 – 13:00 Uhr unter +43 1/715 10 51 - 411 zur Verfügung!

 

Corona-Virus: Fakten und Sicherheitsbestimmungen in 16 Sprachen

Gerade ältere oder immunschwache Menschen sind besonders gefährdet. Helfen Sie mit, diese zu schützen. Was Sie tun können, welche die richtigen Maßnahmen sind und wichtige aktuelle Infos in mehreren Fremdsprachen finden Sie auf dieser Seite. 

Die Seite befindet sich im Aufbau und wird laufend um neue Übersetzungen und Videos erweitert!

Häufig gestellte Fragen. Hier finden Sie die richtigen Antworten.

Kann man sich über Lebensmittel infizieren?

Auf Basis bisheriger Risikobewertungen ist eine Übertragung des Virus über Lebensmittel nicht möglich. D.h. die Lebensmittel in Österreich sind sicher.

Kann man sich auf das Coronavirus testen lassen?

Die Ärztin/der Arzt entscheidet, ob bei Ihnen tatsächlich ein Verdachtsfall vorliegt und entscheidet über eine Testung. Das Ergebnis eines Tests liegt innerhalb weniger Stunden vor.

Was passiert, wenn eine Infektion mit Corona festgestellt wird?

Bei einem Verdachtsfall wird nach speziellen Sicherheitskriterien vorgegangen, die abgestimmt mit Expertinnen/Experten und abgeleitet von internationalen Leitlinien vom Gesundheitsministerium empfohlen werden. Eine erkrankte Person wird isoliert, Kontaktpersonen werden eruiert, informiert und können je nach Situation beispielsweise unter Quarantäne gesetzt werden.

Sämtliche Maßnahmen haben das Ziel, dass möglichst wenige Menschen in Österreich von dem Krankheitserreger infiziert werden.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie zum Beispiel durch Gabe fiebersenkender Mittel.

Wie hoch ist die Sterblichkeitsrate, insbesondere im Vergleich zur Influenza, einzuschätzen?

Derzeit wird von einer Sterblichkeit (= Letalität) von ca. 2,3 Prozent ausgegangen.

Die Sterblichkeitsrate der saisonalen Influenza variiert. Nach Schätzungen der europäischen Seuchenschutzbehörde (ECDC) sterben in der EU, England, Norwegen, Island und Liechtenstein jedes Jahr ca. 15 000 bis 75 000 Menschen vorzeitig durch Influenza assoziierte Ursachen. In Österreich sterben hochgerechnet im langjährigen Durchschnitt etwa 1.500 Menschen jährlich an den Folgen der Grippe oder grippeähnlicher Erkrankungen.

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Wie gefährlich der Erreger ist, ist noch nicht genau abzusehen. Momentan scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. 10 Prozent Sterblichkeit) zu sein. Man geht derzeit beim neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) von einer Sterblichkeit von bis zu drei Prozent aus. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (Sterblichkeit unter 1 Prozent) sind v.a. alte Menschen und immungeschwächte Personen betroffen.

Video "Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus?" (AGES)

Wie äußert sich die Krankheit?

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u.a Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus weniger schwer ist als bei SARS und MERS.

Video "Wie äußert sich die Krankheit?" (AGES)

Wie können wir in Österreich besonders gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem, schützen?

Hygienemaßnahmen wie auch während der Grippesaison sind einzuhalten. Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Was ist die Corona-Kurzarbeit?
  • Neue, erleichterte Form der Kurzarbeit
  • Vorläufig für sechs Monate

Mehr Antworten auf Fragen zur "Corona-Kurzarbeit" gibt es in der aktuellen Veröffentlichung des BMAFJ.

Die Bundesregierung hat eine Ausgangsbeschränkung für Österreich ausgerufen

Mehr Informationen

Es gibt zurzeit nur drei Gründe, das Haus zu verlassen:

  • um zur Arbeit zu gehen, wenn das notwendig ist.

    • Dort wo möglich, sollen die Menschen von daheim per Telearbeit arbeiten.

    • All jene, die in Bereichen tätig sind, die die Versorgung in unserem Land gewährleisten, sind davon ausgenommen.

  • dringend notwendige Besorgungen.

    • Davon umfasst sind dringende Erledigungen, wie der Einkauf von Lebensmitteln oder der Gang zur Apotheke.

  • anderen Menschen helfen.

    • Viele Menschen in Österreich sind derzeit auf unsere Hilfe angewiesen, da sie beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen selbst keine Lebensmittel einkaufen können.

    • Wer in solchen Fällen sein Haus verlässt, um anderen zu helfen, soll dies auch in dieser Zeit tun können.

In besonderen Ausnahmefällen gilt: Wer im dringenden Fall ins Freie möchte, soll das ausschließlich alleine machen oder mit den Personen, mit denen er in der Wohnung gemeinsam zusammenlebt.
 
Öffentliche Plätze werden ab heute geschlossen und Veranstaltungen werden künftig gänzlich untersagt.
 
Mit Dienstag, 17. März 2020 werden Restaurants vollständig geschlossen.
 
Zusätzlich wird das Einreiseverbot für weitere Länder ausgeweitet.

Die Bundesregierung richtet mit 4 Milliarden Euro dotierten Corona-Krisenbewältigungs-Fonds ein

Mehr Informationen
  • Paket für rasche und unbürokratische finanzielle Direkt-Soforthilfe

    • Corona-Krisenbewältigungs-Fonds eingerichtet, der mit 4 Milliarden Euro dotiert ist

    • Zur Gewährleistung von Liquidität, Sicherung der Arbeitsplätze und für Hilfe für Härtefälle

  • Lieferketten werden gestärkt, damit Lebensmittel und Medikamente in Österreich und Europa nicht ausgehen

  • Kein Unterricht in der Oberstufe ab Montag, 16. März 2020

    • Lehrbetrieb soll weitestgehend auf Distance-Learning umgestellt werden

    • Details zu Auswirkungen für die Matura werden am Donnerstag, 19. März 2020, bekanntgegeben

  • Kein Unterricht in der Unterstufe und der Volksschule ab Mittwoch, 18. März 2020

    • Wo es möglich ist, soll auf private Betreuung umgestellt werden

    • Wo eine Betreuung im privaten Bereich nicht möglich ist, können die Kinder weiterhin in die Schule geschickt werden

Mythen rund um das Coronavirus

Achtung: Im Moment kursieren einige Falschinformationen rund um das Coronavirus. Bitte vertrauen Sie ausschließlich offiziellen Quellen, wie den österreichischen und internationalen Gesundheitsbehörden, dem Bundeskanzleramt oder staatlichen Einrichtungen und Ministerien.
Untenstehend finden Sie einige gängige Gerüchte und Falschmeldungen – und dazu die offiziellen und abgesicherten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO):