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Für Informationen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutsch stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen des ÖIF Montag bis Donnerstag von 10:00 – 14:00 Uhr sowie Freitag von 09:00 – 13:00 Uhr unter +43 1/715 10 51 - 263 zur Verfügung!

Corona-Sicherheitsmaßnahmen in 17 Sprachen

Die Seite wird laufend aktualisiert und um Informationen erweitert.

Bereits aktualisierte Informationen in deutscher Sprache sind derzeit in Übersetzung und werden zeitnah in allen 16 Sprachen ergänzt.

Ab 1. Mai erfolgte eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen. Genaue Informationen und Details dazu finden Sie untenstehend.

Stand: 20. Mai 2020

Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen seit 1. Mai

Die von der Bundesregierung erlassenen Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus (COVID-19) wurden mit Ablauf des 30. April aufgehoben und gelten daher seit 1. Mai nicht mehr. Es sind jedoch weiterhin Schutzmaßnahmen einzuhalten, die laufend evaluiert werden:

  • Der Sicherheitsabstand im öffentlichen Raum von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht zumindest zeitweise im gleichen Haushalt leben, muss weiterhin eingehalten werden.
  • Die Bestimmungen zum Tragen von Schutzmasken sind einzuhalten.

Weitere Infos zu den geltenden Maßnahmen und der schrittweisen Lockerung finden Sie weiter unten.

Lockerungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen

Durch die Bundesregierung erfolgt eine schrittweise Lockerung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (COVID-19).

Auf www.integrationsfonds.at/coronainfo finden Sie einen Überblick über diese Maßnahmen.
 

Weitere und detailliertere Informationen finden Sie unter:

Informationsstand: 1. Juli 2020

ARBEIT
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit ist ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Kann auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit der Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren.
  • Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber/in und Arbeitnehmer/in zulässig.


Maßnahmen für Risikogruppen:

Für Personen mit Vorerkrankungen gilt ein besonderer Schutz am Arbeitsplatz:

  • Risikopatient/innen erhalten ein Schreiben der Sozialversicherungsträger, mit dem sie sich an ihren Arzt/ihre Ärztin wenden können
  • Auf Grundlage einer Checkliste erarbeitet der Arzt/die Ärztin ein Attest für den/die Arbeitnehmer/in zur Vorlage an den/die Arbeitgeber/in um Sicherheit zu schaffen
  • Für den/die Arbeitnehmer/in gibt es drei Optionen:
    • Sicherung am Arbeitsplatz selbst zu finden, etwa ein eigenes Zimmer oder eine spezifische Arbeitssituation, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren
    • Wenn dies nicht möglich ist, soll die Ausübung der Tätigkeit im Homeoffice geprüft werden
    • Ist dies ebenfalls nicht möglich, ist der/die Arbeitnehmer/in freizustellen; die Kosten für die Refinanzierung übernimmt der Bund

Der Weg zum Arzt/zur Ärztin ist nicht verpflichtend, jedoch haben Personen mit Vorerkrankungen ein Recht auf besonderen Schutz.

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL

Sichere Fortbewegung in den öffentlichen Verkehrsmitteln braucht klare Regeln, daher gilt für Fahrgäste:

  • Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln und in den Stationen und Wartebereichen ist der Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten. Ist auf Grund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Aussteigen die Einhaltung des Abstands von mindestens einem Meter nicht möglich, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden.
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der gesamten Fahrt
BILDUNGSBEREICH

Schrittweise Rückkehr in den Schulbetrieb:

  • „Schichtbetrieb“ in den Schulen durch Einteilung von Klassen in zwei Gruppen
    • Ca. 15 Schüler/innen pro Gruppe
    • Beispiel für Schichtbetrieb: Unterricht in der Schule Gruppe 1: Montag bis Mittwoch, Gruppe 2: Donnerstag und Freitag – jede Woche wird abgewechselt
    • „Hausübungstage“ an unterrichtsfreien Tagen – diese können auch betreut in der Schule (bspw. in Turnsälen) absolviert werden
  • Hygienehandbuch mit klaren Handlungsvorgaben für den Schulbetrieb
  • Folgende Dinge werden für das restliche Schuljahr ausgesetzt:
    • Turnunterricht – die Schule kann jedoch (ergänzend zum bestehenden Stundenplan) ein freiwilliges Bewegungs- und Sportangebot anbieten
    • Schularbeiten (mündliche Prüfungen zwischen zwei Noten bzw. zum Verbessern der Note und Wiederholungsprüfungen werden durchgeführt)
    • Sitzenbleiben mit einem Nicht-Genügend
    • Bei mehreren Nicht-Genügend entscheidet die Klassen- bzw. Schulkonferenz
  • Matura und Lehrabschlüsse können unter strengen Auflagen durchgeführt werden
  • Veranstaltungen wie Maturafeiern, Schulabschlussfeste usw. können durchgeführt werden.
HANDEL UND DIENSTLEISTUNGEN
  • Beim Betreten von Kundenbereichen ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Das gilt auch für Märkte im Freien. Beim Betreten des Kundenbereichs von öffentlichen Apotheken ist zusätzlich ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Kann aufgrund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister nicht eingehalten werden, muss das Infektionsrisiko durch geeignete Schutzmaßnahmen minimiert werden.
ÖFFENTLICHER DIENST
  • Seit 18. Mai ist der Parteienverkehr in öffentlichen Ämtern wieder möglich.
GASTRONOMIE UND BEHERBERGUNGSBETRIEBE
  • Seit 15. Mai dürfen Restaurants und andere Lokale mit Sitzmöglichkeiten wieder öffnen
  • Die erlaubten Öffnungszeiten sind seit 1. Juli vorerst mit 5:00 bis 01:00 Uhr festgelegt.
  • Die Sperrstundenregelung gilt nicht für geschlossene Gesellschaften (z.B. Hochzeiten), wenn dem Betreiber des Gastgewerbes oder der Veranstaltungsstätte die Teilnehmer zumindest drei Tage vor Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben werden und die Betriebsstätte des Gastgewerbes oder der Veranstaltungsort ausschließlich durch Teilnehmer der geschlossenen Gesellschaft betreten werden.
  • Zwischen den Besuchergruppen ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten oder eine sonstige geeignete Schutzmaßnahme zur räumlichen Trennung vorzunehmen. Dieser gilt nicht für Personen, die am selben Tisch sitzen.
  • Bei Betreten des Lokals muss bis zum Einfinden am Tisch gegenüber anderen Personen (die nicht zur Besuchergruppe gehören) der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden.
  • Bei Verlassen des Tisches muss gegenüber anderen Personen (die nicht zur Besuchergruppe gehören) der Mindestabstand von 1 Meter eingehalten werden.
  • Es wird empfohlen, vor einem Lokalbesuch einen Tisch zu reservieren, um den Lokalbetreibern eine Planung möglich zu machen.
  • Die Konsumation von Speisen und Getränken darf nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle erfolgen (d.h. keine Konsumation an der Theke)
  • Die Nachtgastronomie (Diskotheken, Clubs, Bars ohne Möglichkeit der Platzierung der Kunden) wird bis auf weiteres nicht geöffnet.
    • Wenn eine Bar entsprechende Sitzplätze hat und die erforderlichen Abstandsregeln eingehalten werden können, können auch diese unter Einhaltung der Sperrstunde bis 01:00 Uhr aufsperren.
  • Beherbergungsbetriebe dürfen seit 29. Mai unter folgenden Voraussetzungen betreten werden:
    • Abstand von mindestens 1 Meter in allgemein zugänglichen Bereichen zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören.
    • Im Gastronomiebereich gelten die gleichen Regeln wie für andere Lokale.
    • Abstand von mindestens 1,5 Metern in Gemeinschaftsschlafräumen oder Einsatz einer sonstigen technischen Schutzmaßnahme zur räumlichen Trennung.
GOTTESDIENSTE UND GLAUBENSHÄUSER
  • Das Betreten von geschlossenen Räumen von Einrichtungen zur Religionsausübung ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
    • Mindestens 1 Meter Abstand zwischen Personen, die nicht zumindest zeitweise im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Bei Religionsausübung im Freien ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, der Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten.
  • Die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes gilt nicht, wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert.
KUNST, KULTUR UND VERANSTALTUNGEN
  • Orte der Präsentation und Vermittlung von Kunst und Kultur sind seit 18. Mai wieder geöffnet.
    • Dazu zählen Museen, Ausstellungshäuser, Büchereien, Bibliotheken sowie private und öffentliche Archive
  • Seit 29. Mai sind Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 100 Personen möglich.
  • Seit 1. Juli sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 500 Personen möglich.
  • Mit 1.August sind Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 200 Personen möglich. Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind ab 1. August in geschlossenen Räumen mit bis zu 500 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 750 Personen zulässig.
  • Mit Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde sind ab 1. August Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 1000 Personen möglich, im Freiluftbereich mit bis zu 1250 Personen.
  • Mit 1. September sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 5000 Personen und im Freiluftbereich mit bis zu 10000 Personen möglich, sofern eine Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde vorliegt.
  • Die Bestimmungen über Veranstaltungen gelten auch für Hochzeiten und Begräbnisse.
  • Für (öffentliche) Veranstaltungen gilt:
    • Abstand von mindestens 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
    • Mund-Nasen-Schutz beim Betreten und in den Veranstaltungsorten in geschlossenen Räumen – dies gilt nicht auf dem zugewiesenen Sitzplatz sofern der Abstand von 1 Meter gewahrt werden kann
  • Bei Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn der Abstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden kann.
  • Fach- und Publikumsmessen dürfen unter folgenden Voraussetzungen besucht werden:
    • Mindestens 1 Meter Abstand zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
    • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann
    • Für Vorträge und Seminare im Rahmen von Fach- und Publikumsmessen gelten die Personen-Höchstgrenzen für Veranstaltungen
SPORT UND FREIZEIT
  • Tierparks und Zoos dürfen seit 15. Mai wieder besucht werden.
  • Das Betreten von Sportstätten ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
    • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist – außer bei der Sportausübung - ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten
    • Bei der Ausübung von Sportarten mit Körperkontakt im Rahmen von Vereinen oder auf nicht öffentlichen Sportstätten hat der Verein oder der Betreiber der nicht öffentlichen Sportstätte ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen
  • Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit sowie betreute Ferienlager können in Anspruch genommen werden, dabei gelten die Personen-Höchstgrenzen für Veranstaltungen.
  • Schwimmbäder, Badeteiche und Saunaanlagen dürfen ab dem 29.Mai unter folgenden Voraussetzungen betreten werden:
    • Mindestens 1 Meter Abstand zwischen Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
    • Die Verpflichtung zur Einhaltung des Abstandes gilt nicht unter Wasser
  • Freizeiteinrichtungen dürfen ab dem 29. Mai, unter Einhaltung folgender Voraussetzung besucht werden:
    • Abstand von mindestens 1 Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • Das Betreten von Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution ist seit 1.Juli möglich.

Informationen zur Maskenpflicht

  • Das Tragen einer Maske ist in allen öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend.
  • Das Tragen einer Maske ist im Taxi und taxiähnlichen Betrieben, bei Schüler- und Kindergartentransporten sowie bei Transporten von Personen mit besonderen Bedürfnissen verpflichtend.
  • Das Tragen einer Maske ist bei Veranstaltungen, abgesehen vom Aufenthalt am zugewiesenen Sitzplatz, verpflichtend.
  • Statt einer Maske kann auch ein Schal oder ein Tuch als Mund-Nasen-Schutz zur Bedeckung verwendet werden.
  • Am Arbeitsplatz haben Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen gemeinsam über das Tragen einer Maske zu entscheiden.
  • Keine Maskenpflicht für Kinder von 0-5 Jahren und für Personen denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann.
  • Trotz des Tragens einer Maske, muss der Abstand von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, eingehalten werden.

Informationsstand: 15. Juni 2020

Häufig gestellte Fragen. Hier finden Sie die richtigen Antworten.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie zum Beispiel durch Gabe fiebersenkender Mittel.

Wie äußert sich die Krankheit?

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u.a Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus weniger schwer ist als bei SARS und MERS.

Video "Wie äußert sich die Krankheit?" (AGES)

Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Wie gefährlich der Erreger ist, ist noch nicht genau abzusehen. Momentan scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. 10 Prozent Sterblichkeit) zu sein. Man geht derzeit beim neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) von einer Sterblichkeit von bis zu drei Prozent aus. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (Sterblichkeit unter 1 Prozent) sind v.a. alte Menschen und immungeschwächte Personen betroffen.

Video "Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus?" (AGES)

Wie können wir in Österreich besonders gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen oder Menschen mit einem schwachen Immunsystem, schützen?

Hygienemaßnahmen wie auch während der Grippesaison sind einzuhalten. Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Was ist die Corona-Kurzarbeit?
  • Neue, erleichterte Form der Kurzarbeit
  • Vorläufig für sechs Monate

 

Mehr Antworten auf Fragen zur "Corona-Kurzarbeit" gibt es in der aktuellen Veröffentlichung des BMAFJ.