ÖIF Studie | Integrationsbarometer 2/2017

Befragung von 1.000 Österreicher/innen zu Herausforderungen und wahrgenommenen Problemen der Integration von Flüchtlingen und Zuwander/innen.

Zentrale Ergebnisse

  • Die Bewertung des Zusammenlebens zwischen Zuwander/innen und autochthonen Österreicher/innen wird im August im Vergleich zu vorangegangenen Umfragewellen etwas kritischer gesehen. Diese Ergebnisse führen den leicht negativen Trend der letzten Umfragewellen fort. Am kritischsten wird zudem das Zusammenleben zwischen Muslim/innenund Nichtmuslim/innen bewertet, am zweitschlechtesten jenes zwischen Österreicher/innen und Flüchtlingen und am besten jenes zwischen Österreicher/innen und "Zuwander/innen" (ohne weitere Konkretisierung). Das zeigt die kulturelle Dimension des Themas.
  • Die Mehrheit der Bevölkerung spricht sich dafür aus, dass Flüchtlinge, die Mindestsicherung beziehen, verpflichtend gemeinnützig in der Gemeinde arbeiten sollten.
  • Beim Thema Bildung sprechen sich 72% für eine verpflichtende Teilnahme am Schwimmunterricht ohne Rücksicht auf religiöse Gründe, 88% für ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr bei schlechten Deutschkenntnissen und 86% für strengere Kontrollen der Deutschkenntnisse des Kindergartenpersonals aus.