27.05.2021, 13:25 Uhr

21. Sitzung des Integrationsbeirats

Am 27. Mai 2021 fand die 21. Sitzung des Integrationsbeirats mit Integrationsministerin Susanne Raab unter dem Vorsitz von ÖIF-Direktor Franz Wolf statt

Julia Rothbauer bei der 21. Sitzung des Integrationsbeirats.

ÖIF-Mitarbeiterinnen Sandra Ivkic (links) und Aleksandra Klepic (rechts)

Integrationsministerin Dr. Susanne Raab eröffnete am Donnerstag die 21. Sitzung des Integrationsbeirats, die aufgrund der aktuell geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen online stattfand. Die Vertreter/innen von Bund, Ländern und Sozialpartnern sowie Gemeinde- und Städtebund, Industriellenvereinigung und NGOs tagten, unter dem Vorsitz von Franz Wolf, Direktor des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), zu aktuellen Schwerpunkten der Integrationsarbeit und befassten sich im Zuge dessen mit Maßnahmen gegen Radikalisierung und Extremismus.


Aktuelle Entwicklungen in der Integrationsarbeit

Sandra Ivkic und Aleksandra Klepic sprachen als Vertreterinnen des ÖIF über die Durchführung der gesetzlich festgelegten Integrationsmaßnahmen, besonders unter dem Aspekt der Corona-Pandemie. Dr. Peter Filzmaier stellte gemeinsam mit Julia Rothbauer, Leiterin des Teams Wissensmanagement und Internationales, den ÖIF-Forschungsbericht zum Mediennutzungsverhalten von Personen mit Migrationshintergrund zum Thema Corona vor und ging auf  die wichtigsten Ergebnisse ein. Der gesamte Forschungsbericht steht zum Download in der ÖIF-Mediathek zur Verfügung.

Ein Schwerpunkt der Sitzung war das Thema Maßnahmen gegen Radikalisierung und Extremismus. Im Rahmen dessen legte auch ein Vertreter der Dokumentationsstelle für Politischen Islam aktuelle Forschungsergebnisse zur Thematik dar. Neben diesem Fokus sprachen bei der Sitzung Expert/innen des Bundesamts für Migration, Asyl- und Fremdenwesen (BMAF), von FEM Süd und des Österreichischen Jugendrotkreuz über die Chancen der Digitalisierung in der Integrationsarbeit, die Bedeutung der Stärkung der Gesundheitskompetenz von Frauen und über das Lernhilfeprojekt des Roten Kreuz für Kinder und Jugendliche.


Über den Integrationsbeirat

Zur Unterstützung in integrationspolitischen Fragen wurde neben dem Unabhängigen Expertenrat für Integration im Oktober 2010 der Integrationsbeirat eingerichtet. Der Integrationsbeirat soll den umfassenden Wissens-, Informations- und Meinungsaustausch zu Integrationsfragen von allgemeiner Bedeutung fördern und zur kompetenzübergreifenden Vernetzung beitragen. Die Mitglieder werden von der Bundesministerin für Integration für eine Funktionsdauer von fünf Jahren bestellt. Dem Integrationsbeirat gehören neben einem Vertreter des ÖIF, Repräsentant/innen von Bund, Ländern, Gemeinde- und Städtebund, Sozialpartnern und Industriellenvereinigung sowie NGO-Vertreter/innen an. Der Integrationsbeirat dient der wechselseitigen Berichterstattung der im Beirat vertretenen Mitglieder über den Umsetzungsstand des Nationalen Aktionsplans für Integration und weiterer nationaler Integrationsstrategien in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Außerdem werden Empfehlungen des Expertenrats für Integration sowie deren Umsetzung als auch das Ergebnis des Integrationsmonitorings diskutiert.