05.06.2020, 09:40 Uhr

Arbeitstreffen von ÖIF-Direktor Franz Wolf mit Bundesministerin Karoline Edtstadler

Direktor Franz Wolf im Austausch mit Bundesministerin Karoline Edtstadler zu Antisemitismus und Präventionsmaßnahmen.

Fotocredit: Hans Hofer

Am 8. Juni 2020 traf sich der Direktor des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), Franz Wolf, zu einem Arbeitsgespräch zum Thema Antisemitismus mit Bundesministerin Karoline Edtstadler, die als Ministerin im Kanzleramt neben den Bereichen EU und Verfassung auch für den Kampf gegen Antisemitismus zuständig ist.

Im Fokus stand der Austausch zu Antisemitismus in Österreich: Ende Mai wurde der Antisemitismus-Bericht für das Jahr 2019 von der Israelitische Kultusgemeinde (IKG) Wien vorgestellt. ÖIF-Direktor Wolf und Bundesministerin Edtstadler besprachen vor allem den muslimisch geprägtem Antisemitismus, welche Auswirkungen das für die Arbeit im Integrationsbereich bedeutet und welche Maßnahmen getroffen werden, um diesem entgegenzuwirken.

Seminare zum Thema Antisemitismus in ganz Österreich
Thema des Arbeitsgesprächs war auch die Seminarreihe "Grundlagenwissen über Antisemitismus und Radikalisierungsprävention", welche der ÖIF seit 2018 in Kooperation mit der IKG Wien anbietet. Geleitet werden die Seminare vom ehemaligen Generalsekretär der IKG Wien, Raimund Fastenbauer. In den österreichweiten Seminaren schult Fastenbauer, gemeinsam mit ÖIF-Expert/innen Berater/innen, Lehrer/innen, Trainer/innen, den Umgang mit antisemitischen Verhaltensweisen und vermittelt praxisbezogene Handlungsstrategien. Im Herbst finden dazu die nächsten Seminartermine statt. Termine stehen in Kürze auf der ÖIF-Website zur Verfügung. Neben der Seminarreihe zum Thema Antisemitismus bietet der ÖIF in Kooperation mit unterschiedlichen Expert/innen regelmäßig Multiplikator/innen-Seminare zu weiteren Themen wie Extremismus- und Gewaltprävention an.