01.09.2020, 09:21 Uhr

Integrationsministerin Raab besuchte das Hauptpreisträgerprojekt des „Integrationspreis Sport" 2019

Bundesministerin Susanne Raab tauschte sich bei einem Training des Frauenfußballprojekts „PlayTogetherNow Phoenix“ über die Themen Integration, Ehrenamt sowie Frauen- und Mädchenförderung im Fußball aus.

Fußballspielerin mit Ball

© Mila Zytka

Integrationsministerin Susanne Raab besuchte am 21. August 2020 das Frauenfußballprojekt „PlayTogetherNow Phoenix“, welches den ersten Hauptpreis des „Integrationspreis Sport“ 2019 gewonnen hat. Das Wiener Preisträgerprojekt bringt Frauen mit und ohne Migrationshintergrund durch den Fußballsport zusammen, bei dem 50 Frauen aus elf Nationen trainieren seit 2018 miteinander trainieren.  
Susanne Raab tauschte sich mit den Projektleitern Josef Schramml und Barbara Pötzelberger über die Themen Frauen- und Mädchenförderung im Fußball und Integration in die österreichische Gesellschaft durch die Ausübung eines Ehrenamts und bedankte sich für ihr Engagement und Einsatz im Integrationsbereich.

Im Anschluss kam es zu einem Get-Together der Ministerin mit der Trainerin und den Spielerinnen der Frauenfußballmannschaft. Für Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab kann Sport insbesondere für Migrantinnen neue Freiheiten eröffnen: „Frauen sind in vielen männerdominierten Sportarten erfolgreich, nicht zuletzt im Fußball haben wir herausragende Spielerinnen, die als Vorbilder inspirieren. Gerade Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund aus oftmals patriarchal geprägten Herkunftsländern profitieren vom Zusammenhalt und der Freiheit, die der Mannschaftssport bietet.“

Über den „Integrationspreis Sport“
Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) vergibt in Kooperation mit dem damals in der Jury vertretenen Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA), dem Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport (BMöDS) und der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) den „Integrationspreis Sport“ an nachhaltige und innovative Sportprojekte, die Migrant/innen mit dauerhaften Aufenthaltstiteln beim Einstieg in die österreichische Sportlandschaft fördern. Coca-Cola Österreich unterstützt den Preis als Sponsor. Zwei Sportprojekte erhielten Hauptpreise zu je 3.000 und 2.000 Euro, fünf weitere Projekte wurden mit je 1.000 Euro prämiert. Weitere Informationen zu allen Preisträger/innen des „Integrationspreis Sport“ finden Sie unter www.integrationsfonds.at/stipendium/integrationspreis-sport