19.06.2020, 17:15 Uhr

Integrationsministerin Susanne Raab besuchte ÖIF-Integrationszentrum Salzburg

Im Rahmen der Integrationstour „Fördern und Fordern 2020“ besuchte die Bundesministerin einen Integrationskurs für Frauen.

Integrationsministerin Susanne Raab in der Beratungsstelle des Integrationszentrums Salzburg. © Martin Granadia

Im Anschluss nahmen Integrationsministerin Susanne Raab und ÖIF-Direktor Franz Wolf an einem Integrationskurs für Frauen mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt teil. © Martin Granadia

Dabei sprach die Bundesministerin mit den Teilnehmerinnen über Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und die Bedeutung der Selbsterhaltungsfähigkeit. © Martin Granadia

Integrations- und Frauenministerin Susanne Raab war am 19. Juni 2020 im Rahmen ihrer Integrationstour „Fördern und Fordern 2020“ zu Besuch im Integrationszentrum Salzburg des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF). In einem Integrationskurs für Frauen mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt diskutierte sie mit den Teilnehmerinnen über Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und die Bedeutung der Selbsterhaltungsfähigkeit. Außerdem machte sie sich vor Ort ein Bild von der Umsetzung der geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen.

Integrationsangebote unter hohen Sicherheitsvorkehrungen

„Dass die Integrationsmaßnahmen während der Coronakrise aus Sicherheitsgründen ausgesetzt werden mussten, war für die Integration eine große Herausforderung. Daher ist es nun umso wichtiger, dass der Betrieb in den Integrationszentren des ÖIF wieder hochgefahren werden konnte und Flüchtlinge nun auch in Salzburg wieder persönlich an einem Deutsch- oder Wertekurs teilnehmen sowie zur Beratung kommen können. Denn Integration gelingt am besten direkt vor Ort in den Regionen“, sagte Integrationsministerin Raab.

Nach den coronabedingten Einschränkungen bieten die Integrationszentren in ganz Österreich seit Mitte Mai wieder Beratungen, Kurse und Informationsangebote für Flüchtlinge und Migrant/innen an – jedoch unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsmaßnahmen und Hygienebestimmungen zur Eindämmung von COVID-19. So werden Beratungen nach telefonischer Voranmeldung vereinbart, alle Termine werden unter Einhaltung des Sicherheitsabstands absolviert und in Gängen und Wartebereichen wird nach wie vor das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

Förderung der Integration von Frauen mit Migrationshintergrund

Im Anschluss an den Besuch in der Beratungsstelle nahm Susanne Raab an einem Integrationskurs für Frauen mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarkt teil. Die Teilnehmerinnen aus Syrien und dem Irak erhalten in diesem Kurs Informationen zum österreichischen Arbeitsmarkt und Hilfestellungen zum Berufseinstieg. Mit den Frauen sprach Bundesministerin Susanne Raab über deren berufliche Möglichkeiten und Ziele in Österreich. „Gerade geflüchtete Frauen und Migrantinnen können nun wieder von den Integrationskursen und Beratungen profitieren. Für mich ist es ganz entscheidend, dass sie erkennen, welche Chancen sich durch den Einstieg in den Arbeitsmarkt für sie ergeben. Denn Frauen sind die Integrationsmotoren in ihren Familien: Was sie ihren Kindern und insbesondere ihren Töchtern vorleben, hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie ihre Integration in Österreich gelingt“, betonte die Integrationsministerin.

ÖIF-Onlineformate und Angebote zur Integration von Frauen

Während der coronabedingten Einschränkungen im ÖIF-Kurs- und Prüfungsbetrieb wurde ein umfassendes Onlinekursangebot auf www.sprachportal.at geschaffen und telefonische Beratungen zur Verfügung gestellt, um Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie Migrant/innen auch unter diesen speziellen Bedingungen bei ihrer Integration zu unterstützen. Seit der Wiederaufnahme des Kurs- und Prüfungsbetriebs stehen diese Angebote weiterhin als Ergänzung zur Verfügung. Alle Informationen zum Schwerpunkt der Integration von Frauen finden Sie unter www.integrationsfonds.at/frauen/