„Jobchancen in ganz Österreich“: Über 1.000 Besucher/innen bei Jobbörse für Asylberechtigte

Auf Initiative der Bundesregierung organisierte der ÖIF gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern eine Jobbörse für Asylberechtigte.

v.l.n.r.: Veit Schmid-Schmidsfelden (IV), Franz Wolf (ÖIF Direktor) und Christine Aschbacher (Arbeitsministerin). Foto: Martin Granadia

Im Anschluss an die Eröffnung besuchte Bundesministerin Susanne Raab den ÖIF-Messestand. Foto: Martin Granadia

Beim ÖIF-Messestand tauschte sie sich auch mit den ZUSAMMEN:ÖSTERREICH Integrationsbotschafter/innen aus. Foto: Andy Wenzel

ÖIF-Mitarbeiterinnen im Austausch mit Jobbörsen-Besuchern beim Messestand. Foto: Martin Granadia

Am 3. März fand in Wien eine Jobbörse der Bundesregierung speziell für Asylberechtigte statt. Bundesministerin für Integration und Frauen Susanne Raab und Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend Christine Aschbacher eröffneten die Messe. Gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice (AMS), der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), der Industriellenvereinigung (IV) und A1 durfte der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) heuer die Jobbörse in Wien mitorganisieren. Auch über 50 Unternehmen waren vor Ort, um Migrant/innen über ihre Möglichkeiten in Lehre und Beruf zu informieren. Die Asylberechtigten konnten sich auch direkt vor Ort für offene Stellen bewerben.

Bundesministerin Raab: „Ich will, dass jeder, der nach Österreich kommt, Deutsch lernt, rasch einen Arbeitsplatz findet und unser Wertefundament akzeptiert“

Bundesministerin Susanne Raab betonte den hohen Stellenwert der Arbeitsmarktintegration auf mehreren Ebenen: „Mit der heutigen zweiten Jobbörse der Bundesregierung unter dem Motto ‚Jobchancen in ganz Österreich‘ setzen wir genau hier an: Denn ein Arbeitsplatz fördert Flüchtlinge auch im Spracherwerb und ermöglicht, dass auch Asylberechtigte einen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Und während es in Westösterreich viele offene Stellen gibt, ist im Osten – vor allem in Wien – die Arbeitslosigkeit viel höher. Mit der Jobbörse bringen wir daher Unternehmerinnen und Unternehmer, Regionen und Asylberechtigte zusammen.“ Auch Bundesministerin Aschbacher pflichtet dem bei: „Ich freue mich, dass wir heute so viele arbeitssuchende Asylberechtigte mit Unternehmen in ganz Österreich zusammenbringen konnten. Die Jobbörse leistet einen wichtigen Beitrag, Asylberechtigte in den Arbeitsmarkt zu integrieren und damit von Leistungsempfängern zu Leistungsträgern der Gesellschaft zu machen.“

Im Rahmen der Jobbörse wurde ein Asylberechtigter und ein Unternehmen mit einem Anerkennungspreis für hervorragende Leistungen im Rahmen der überregionalen Arbeitsaufnahme ausgezeichnet. „Gerade für junge Menschen eröffnen sich viele Möglichkeiten, wenn sie flexibel und mobil sind. Norman Yousef ist für eine Kochlehre im Haus Hirt in Bad Gastein von Wien nach Salzburg übersiedelt. Er hat seine Chance genützt und ist damit Vorbild für so viele junge Menschen, die eine Lehrstelle oder einen Arbeitsplatz suchen“, so Bundesministerin Christine Aschbacher.

ÖIF-Angebote zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration

Der ÖIF informierte bei seinem Messestand vor allem über das Mentoring-Programm „Mentoring für MigrantInnen“ und die Deutschlernplattform www.sprachportal.at. Bundesministerin Susanne Raab tauschte sich beim Messestand mit den ÖIF-Mitarbeiter/innen sowie Mentees des aktuellen „Mentoring für MigrantInnen“ Durchgangs aus. Neben dem Messestand war der ÖIF auch mit weiteren Angeboten in einem separaten Workshopraum vertreten. Beim Podiumsgespräch „Erfolgsgeschichten zu Lehre und Berufseinstieg“ teilten die ZUSAMMEN:ÖSTERREICH-Integrationsbotschafter/innen Razana Dürr-Mohideen, Ammar Dahma und Andan Durakovic ihren persönlichen Karrierelaufbahn mit den Zuhörerinnen und Zuhörern. Weiters wurden in ÖIF-Workshops Tipps zum Bewerbungsprozess, Jobvermittlung und Einstieg in den Arbeitsmarkt vermittelt.