Integrationsministerin: Susanne Raab

Dr. Susanne Raab, bisherige Sektionschefin für Integration im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA), wird Bundesministerin für Frauen und Integration im Bundeskanzleramt.

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Mit MMag. Dr. Susanne Raab übernimmt eine ausgewiesene Integrationsexpertin die Aufgabe der Integrationsministerin im Kanzleramt: Raab studierte Psychologie und Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck, im Jahr 2010 schloss sie ihr Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften ab. Bereits während ihres Studiums war sie Universitätsassistentin am Institut für Zivilrecht der Uni Innsbruck. Ihre weitere berufliche Laufbahn führte Susanne Raab im Anschluss ins Bundesministerium für Inneres (BMI), wo sie als Referentin für die Bereiche Asyl, Fremdenrecht und Betreuung tätig war. Ab November 2011 leitete sie die Integrationskoordination, die ab 2014 im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) angesiedelt war.

Ausgewiesene Integrationsexpertin und jüngste Sektionschefin
Zuletzt leitete Susanne Raab als jüngste Sektionschefin seit dem Jahr 2017 die Sektion Integration im BMEIA. In dieser Funktion war sie federführend an der Erarbeitung des Integrationsgesetzes (IntG) beteiligt, mit dem im Jahr 2017 erstmals eine bundesweit einheitliche Rechtsgrundlage für die Integration von Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten in Österreich festgeschrieben wurde. Besondere Bedeutung misst Raab der Integration von Mädchen und Frauen bei, denen für sie als „Integrationsmotoren in der Familie“ eine Schlüsselrolle im Integrationsprozess zukommt.