16.12.2020, 16:39 Uhr

ÖIF beim Integrationsgipfel 2020

ÖIF gab Überblick über durchgeführte Integrationsmaßnahmen während der COVID-19-Pandemie

Sandra Ivkić, Gesamtleitung für Integrationsmaßnahmen des ÖIF, beim Integrationsgipfel 2020.

Unter dem Motto „Österreich-weitergedacht“ fand der zweite Integrationsgipfel am 15. Dezember 2020 statt, der aufgrund der durch COVID-19 bedingten Situation digital abgehalten wurde. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) stellte dabei die Angebote und Maßnahmen vor, die während der Corona-Pandemie durchgeführt wurden, um Migrant/innen und Zuwander/innen zu informieren und sie bei ihrem Integrationsprozess zu unterstützen.

Gemeinsam mit Katharina Pabel (Vorsitzende des Expertenrats für Integration, BKA), Gabriele Fischer (Tiroler Landesrätin für Integration), Franjo Marković (Arbeiterkammer Wien, Arbeitsmarkt und Integration) und Nicole Sonnleitner (Leitung des Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrums Oberösterreich) tauschte sich Sandra Ivkić (Gesamtleitung für Integrationsmaßnahmen des ÖIF) über die Auswirkungen und Herausforderungen der Integration in Zeiten von COVID-19 aus.

Sandra Ivkić berichtete, dass der ÖIF in Zuge des ersten Lockdowns zahlreiche Maßnahmen gesetzt hat, um Migrant/innen bestmöglich zu informieren. Oberste Priorität war es, sämtliche Informationen schnell und in insgesamt 17 Sprachen zur Verfügung zu stellen und diese Informationen auch an Multiplikator/innen und Kooperationspartner/innen weiterzuleiten. Zusätzlich wurde eine mehrsprachige Hotline eingerichtet. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Zurverfügungstellung der Informationen zu aktuell geltenden Sicherheitsmaßnahmen und Hygienevorschriften sowie auf das umfassende Online-Angebot des ÖIF gelegt. Dazu zählen etwa die Online-Deutschkurse, die mehrmals täglich angeboten werden, aber auch die vertiefenden Integrationskurse mit Werteschwerpunkten.