Donnerstag, 08. November 2018 12:04

"Perspektiven Integration": Podiumsgespräch mit Georg-Büchner-Preisträger Martin Mosebach

Schriftsteller und Essayist Mosebach im Gespräch über den Einfluss von Kultur und Religion auf Identität, Integration und Zusammenhalt der Gesellschaft.

Am 6. November 2018 sprach der deutsche Schriftsteller, Essayist und Träger des renommierten Georg-Büchner-Preises Martin Mosebach auf Einladung des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) über die Bedeutung von Kultur und Religion für die Identität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Moderiert wurde das Podiumsgespräch aus der ÖIF-Reihe "Perspektiven Integration" im Wiener Musikverein von Journalist Johannes Kaup (Ö1).

Martin Mosebach setzte sich bereits in vielen seiner Publikationen mit dem Zusammenhang zwischen Identität und Religion auseinander, etwa auch in seinem neuesten Werk "Die 21 - Eine Reise ins Land der koptischen Märtyrer". Darin dient ihm der Bericht über einen Anschlag der islamistischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Ägypten als Ausgangspunkt, um eine christliche Minderheit inmitten der muslimischen Mehrheitsgesellschaft und die Entwicklung des Islam eingehend zu betrachten.

ÖIF-Veranstaltungen zu Zusammenleben, Identität und Kultur

Der ÖIF lädt regelmäßig Wissenschaftler/innen, Autor/innen, Historiker/innen und Philosoph/innen zu Podiumsgesprächen und Lesungen, um die Bedeutung von kulturellen Einflüssen auf das Zusammenleben sowie die gesellschaftlichen Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen zu Integration zu beleuchten. Nächste Termin: Am 4. Dezember 2018 kommt der deutsche Literaturkritiker der Wochenzeitung "Die Zeit" und Autor Ijoma Mangold zu einer Lesung mit einem Podiumsgespräch ins Belvedere 21. Alle Informationen zu den ÖIF-Veranstaltungen und -Podiumsdiskussionen finden Sie unter www.integrationsfonds.at/veranstaltungen

Podiumsgespräch „Perspektiven Integration“ mit Martin Mosebach

Martin Mosebach im Gespräch mit Johannes Kaup © Hannah & René

V.l.n.r.: Ö1-Journalist Johannes Kaup, Georg-Büchner-Preisträger Martin Mosebach und ÖIF-Direktor Franz Wolf © Hannah & René