Ausgabe: 07 Sozialstaat

„Für wohlhabende Aufnahmestaaten, die früh in Integration investieren und hier erfolgreich sind, können langfristig mehr Vorteile durch Migration entstehen als Kosten.“

Demetrios G. Papademetriou ist Mitbegründer des Migration Policy Institute, einem weltweit anerkannten Thinktank zu Migration.

„Leistungen des Wohlfahrtstaats definieren sich aus einer Bedürftigkeit heraus. Nicht daraus, was man glaubt, dass einem zusteht.“

Franz Schellhorn ist seit 2013 Direktor der Agenda Austria. Vorher leitete er das Wirtschaftsressort der Zeitung „Die Presse“.

„Wichtig ist, dass alle stets steigende Chancen haben können. Eine solche Gesellschaft entsteht aber nicht durch Sozialpolitik, sondern gute Wirtschaftspolitik.“

Martin Rhonheimer ist Universitätsprofessor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce.

„Es ist verantwortungslos, die nächsten Generationen immer mehr durch neue Schulden und keinen Abbau der alten Schulden zu belasten.“

Barbara Kolm ist Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Center.

„Eine Angleichung der Spielregeln der Sozialsysteme zumindest in bestimmten Bereichen wird in einer immer mobileren Welt unumgänglich sein.“

Gottfried Haber ist einer der bedeutendsten Ökonomen Österreichs und Vizepräsident des Fiskalrates.

„Das Gefühl für die Notwendigkeit von Solidarität ist für die Einführung und Aufrechterhaltung wohlfahrtsstaatlicher Systeme unverzichtbar.“

Wolfgang Mazal ist einer der bedeutendsten Sozialrechtsexperten Österreichs.