Über den ÖIF

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) ist ein Fonds der Republik Österreich und ein Partner des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres sowie zahlreicher Verantwortungsträger im Bereich Integration und Migration in Österreich.


In seiner Tätigkeit richtet sich der ÖIF an

  • Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und Drittstaatsangehörige
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Institutionen, Organisationen und Multiplikator/innen im Integrations-, Sozial- und Bildungsbereich
  • Die österreichische Gesellschaft


Gründung & Aufgaben

Der ÖIF wurde 1960 vom UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR und vom Bundesministerium für Inneres (BM.I) unter dem Namen "Flüchtlingsfonds der Vereinten Nationen" gegründet. Die Ungarn-Krise des Jahres 1956 und die damit verbundene Flüchtlingswelle hatte deutlich gemacht, dass Österreich zur Betreuung von Flüchtlingen einen entsprechenden institutionellen Rahmen braucht.

Nach seiner Ausgliederung aus dem BM.I im Jahr 1991 markierte das Jahr 2002 einen Meilenstein in der Geschichte des ÖIF. Das Leistungsprofil des ÖIF wurde ab diesem Zeitpunkt gezielt ausgeweitet und der ÖIF zeichnet seitdem für die Umsetzung der Integrationsvereinbarung mitverantwortlich. In diesem Rahmen wickelt der ÖIF österreichweit Deutschprüfungen auf verschiedenen Sprachniveaus ab und evaluiert Deutsch-Integrationskurse zur laufenden Qualitätssicherung.

Mit Integrationszentren in Wien, St. Pölten, Eisenstadt, Linz, Graz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck und Bregenz sowie mobilen Beratungsstellen in Gemeinden unterstützt der ÖIF Flüchtlinge und Zuwander/innen bei ihrem Integrationsprozess in Österreich mit Beratung und Information.