Fachliche Kompetenzen ausbauen, von erfahrenen Führungskräften lernen und sich auf neue Aufgaben vorbereiten: Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) setzt gezielt auf die berufliche Entwicklung seiner Mitarbeiter/innen und eröffnet Perspektiven für weitere Karriereschritte innerhalb der Organisation. Zentrale Bestandteile der Personalentwicklung sind ein eigenes Nachwuchsführungskräfteprogramm sowie ein internes Mentoringprogramm. Sie unterstützen Mitarbeiter/innen dabei, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, neue Aufgaben zu übernehmen und schrittweise mehr Verantwortung zu tragen.
Gezielte Vorbereitung auf Führungsaufgaben
Das Nachwuchsführungskräfteprogramm richtet sich an Mitarbeiter/innen mit Führungspotenzial und bereitet sie gezielt auf mögliche künftige Führungsaufgaben vor. Trainings, praxisnahe Projekte und Weiterbildungen stärken fachliche, methodische und soziale Kompetenzen und verbinden Weiterbildung mit praktischer Erfahrung. In bisher vier Durchgängen haben über 50 Mitarbeiter/innen am Programm teilgenommen. Rund 20 Führungspositionen konnten seit Einführung des Programms bereits mit Teilnehmer/innen besetzt werden.
Erfahrung teilen und Perspektiven eröffnen
Ergänzt wird das Nachwuchsführungskräfteprogramm durch ein internes Mentoringprogramm. Dabei begleiten erfahrene Mitarbeiter/innen als Mentor/innen ihre Kolleg/innen bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung, geben Erfahrungen aus der Führungspraxis weiter und ermöglichen Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Organisation. Der persönliche Austausch unterstützt die Teilnehmer/innen dabei, ihre Kompetenzen gezielt auszubauen und nächste berufliche Entwicklungsschritte zu planen.
9 von 10 Führungskräften haben sich im ÖIF weiterentwickelt
Dass diese Förderung konkrete Karriereperspektiven eröffnet, zeigt sich auch bei den Führungskräften: 9 von 10 waren bereits vor Übernahme ihrer Führungsfunktion als Mitarbeiter/innen im ÖIF tätig und haben sich innerhalb der Organisation weiterentwickelt.
Gleichzeitig bietet der ÖIF auch Menschen am Beginn ihres Berufslebens die Möglichkeit, erste Berufserfahrungen zu sammeln, ihre Fähigkeiten einzubringen und sich beruflich weiterzuentwickeln. Für viele Mitarbeiter/innen ist der ÖIF einer der ersten Arbeitgeber. Dabei treffen Menschen mit unterschiedlichen Biografien und beruflichen Ausgangslagen aufeinander – darunter auch Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund sowie Personen, die selbst als Flüchtlinge nach Österreich gekommen sind. Viele von ihnen haben im Laufe ihrer Tätigkeit neue Aufgaben übernommen, zusätzliche Verantwortung getragen und ihren beruflichen Weg innerhalb des ÖIF weiterentwickelt.
Vielfalt auch in Führungsfunktionen
Diese unterschiedlichen Biografien spiegeln sich auch in der Zusammensetzung des ÖIF wider: Rund 60 % der Mitarbeiter/innen haben einen Migrationshintergrund, rund zwei Drittel der Führungskräfte sind Frauen. Beim ersten Wiener Integrationsindex erreichte der ÖIF unter mehr als 100 teilnehmenden Organisationen den ersten Platz und wies mit 71 % den höchsten Anteil an Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund in Führungspositionen auf.
Weitere Informationen zu Karrieremöglichkeiten und offenen Stellen gibt es auf der ÖIF-Karriereseite.