Wer beim ÖIF arbeitet, bringt oft mehr als eine Sprache mit: Insgesamt sprechen die Mitarbeiter/innen 54 Sprachen. Neben Deutsch sind Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch und Spanisch besonders häufig vertreten. Hinzu kommen unter anderem Italienisch, Ukrainisch, Persisch/Farsi, Türkisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Dari. Dazu kommen unterschiedliche Ausbildungs- und Berufswege sowie fachliche Kenntnisse, die in die tägliche Arbeit einfließen. Besonders unmittelbar zeigt sich der Nutzen zusätzlicher Sprachkenntnisse in der Beratung. Ein Großteil der Berater/innen des ÖIF spricht neben Deutsch weitere Sprachen. Gerade wenn Zuwander/innen erst am Anfang des Deutschlernens stehen, können sie dabei helfen, Fragen zu klären, Abläufe verständlich zu erklären und über passende Deutschlern- und Integrationsangebote zu informieren.
Sprachkenntnisse im Einsatz: Mehrsprachige Beratung im ÖIF
Die Mitarbeiter/innen des ÖIF setzen ihre zusätzlichen Sprachkenntnisse dort ein, wo sie im Kontakt mit Zuwander/innen konkret gebraucht werden. In der Integrationsberatung kann das etwa helfen, Fragen zu Deutschkursen, Förderungen oder zum Berufseinstieg zu klären und wichtige nächste Schritte verständlich zu machen. Die Beratung findet grundsätzlich auf Deutsch statt; bei Bedarf können Mitarbeiter/innen ihre weiteren Sprachkenntnisse unterstützend einsetzen.
Auch in den Werte- und Orientierungskursen spielt Mehrsprachigkeit eine Rolle. Die Kurse werden auf Deutsch abgehalten und vermitteln zentrale Grundlagen für das Leben in Österreich – von Demokratie und Rechtsstaat über Gleichberechtigung bis zu Rechten und Pflichten. Bei Bedarf werden die Inhalte gedolmetscht, damit auch Teilnehmer/innen mit noch geringen Deutschkenntnissen den Kursinhalten folgen und Fragen stellen können.