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EMN-Konferenz in Den Haag: ÖIF präsentiert innovative Ansätze zum digitalen Deutschlernen

Internationale Konferenz mit Expert/innen aus ganz Europa / Berufsbegleitendes Deutschlernen und rascher Einstieg in die Arbeit im Fokus

Julia Schmidlechner präsentiert österreichische Ansätze auf der EMN-Konferenz in Den Haag am 12. Oktober 2026
Julia Schmidlechner, zuständig für Integrationsmaßnahmen im ÖIF, präsentierte auf der EMN-Konferenz innovative Ansätze im Bereich des digitalen Deutschlernens.

Am 12. und 13. Oktober 2026 fand in Den Haag eine internationale Konferenz des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) mit rund 150 Vertreter/innen aus Ministerien, Wissenschaft, NGOs und weiteren Organisationen statt. Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) war eingeladen, seine Erfahrungen und innovativen Ansätze im Bereich des digitalen Deutschlernens vorzustellen. Vertreten wurde der ÖIF durch Julia Schmidlechner, zuständig für Integrationsmaßnahmen im ÖIF, die neben der Präsentation der österreichischen Angebote auch an einer internationalen Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen aus Deutschland und Spanien sowie an einem Expertentreffen im niederländischen Integrationsministerium teilnahm.

Großes internationales Interesse an digitalen Deutschlernangeboten des ÖIF

Besonderes Interesse weckten die digitalen Deutschlernangebote des ÖIF, insbesondere das ÖIF-Sprachportal. Mit kostenlosen Live-Online-Kursen, interaktiven Übungen und berufsspezifischen Lernangeboten bietet es vielfältige Möglichkeiten, flexibel und ortsunabhängig Deutsch zu lernen. Die digitalen Deutschlernangebote des ÖIF stießen bei den internationalen Teilnehmer/innen auf großes Interesse und boten Anlass für einen vertiefenden fachlichen Austausch über innovative Möglichkeiten des ortsunabhängigen und berufsbegleitenden Spracherwerbs.

Verknüpfung von Arbeit und Spracherwerb

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Frage, wie der Spracherwerb und der Einstieg in die Erwerbstätigkeit möglichst früh miteinander verbunden werden können. Dabei wurden unterschiedliche europäische Ansätze diskutiert, insbesondere die Frage, ob Sprachkenntnisse Voraussetzung für eine Beschäftigung sein sollten oder der Spracherwerb auch berufsbegleitend erfolgen kann. Die Verknüpfung des berufsbegleitenden Deutschlernens mit einem möglichst frühen Einstieg in die Erwerbstätigkeit fand dabei bei den internationalen Expert/innen besonders große Aufmerksamkeit und wurde sehr positiv aufgenommen.

Rund um die Uhr Deutsch lernen mit dem ÖIF

Der ÖIF nutzt digitale Technologien konsequent, um Deutschlernen flexibel, individuell und alltagstauglich zu gestalten. Unabhängig vom Aufenthaltstitel stellt der ÖIF allen Zuwander/innen über das frei zugängliche ÖIF-Sprachportal, der größten Online-Deutschlernplattform in Österreich, ein umfassendes Angebot an Online-Deutschkursen und Lernmaterialien zur Verfügung. Hier stehen kostenlos über 5.000 interaktive Übungen, mehr als 500 audiovisuelle Features sowie über 70 Live-Online-Kurse pro Woche bereit. Die kostenlose Plattform mit Angeboten auf allen Sprachniveaus, von der Alphabetisierung bis C1, unterstützt Deutschlernende zeit- und ortsunabhängig dabei, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, auszubauen und zu festigen. So können Sprachkenntnisse flexibel erworben, gefestigt und vertieft werden. Täglich nutzen rund 25.000 Personen die Angebote des ÖIF zum Deutschlernen.