ÖIF Studie | Integrationsbarometer 2/2021

Befragung von 1.000 österreichischen Staatsbürger/innen zum Zusammenleben von Österreicher/innen, Zuwander/innen und Flüchtlingen.

Kernmerkmale des Integrationsbarometers (Auszug): 

  • Nach dem Höhepunkt der Corona-Pandemie ist der Klimawandel wieder das Thema, um das sich die Österreicher/innen am meisten sorgen. Auch die Verbreitung des politischen Islam und die Integration von Flüchtlingen und Zuwander/innen sind Themen, die die Befragten beschäftigen.
  • Das persönliche Sicherheitsgefühl ist für eine Mehrheit der Befragten im vergangenen Jahr gleich geblieben. Für 36% hat es sich verschlechtert, 7% nehmen dahingegen eine Verbesserung wahr.
  • Die Bewertung des Zusammenlebens mit verschiedenen Migrantengruppen ist im Vergleich zu früheren Umfragewellen stabil. Es wird weiterhin das Zusammenleben mit Zuwander/innen positiver bewertet als jenes mit Muslim/innen oder Flüchtlingen, das Zusammenleben wird aber mit allen drei Gruppen mehrheitlich als (eher) schlecht wahrgenommen.
  • Kritische Bereiche des Zusammenlebens mit Migrant/innen sind der öffentliche Raum, das Wohnviertel und die Schule, mehrheitlich positiv wird das Zusammenleben dahingegen im Arbeitsumfeld und in Geschäften wahrgenommen.
  • Die Einstellung gegenüber Frauen wird erstmals als größtes Problem beim Zusammenleben genannt. Es folgen kulturelle und sprachliche Unterschiede sowie Gewaltbereitschaft und Kriminalität.
  • Zentrale Merkmale einer guten Integration sind aus Sicht der Österreicher/innen Kenntnis und Anerkennung der Gesetze, einer Arbeit nachzugehen, österreichische Werte zu kennen und zu akzeptieren sowie die deutsche Sprache gut sprechen zu können.
  • 72% der Bevölkerung sind der Meinung, es gäbe Parallelgesellschaften in Österreich. Diese werden vor allem im öffentlichen Raum und im Wohnviertel wahrgenommen, auch die Schule wird als Problembereich identifiziert.
  • Im Bereich Wirtschaft wird dem Ausbau berufsspezifischer Sprachkurse, um den Jobeinstieg für Zuwander/innen zu erleichtern, sowie einer Ausbildung von Migrant/innen in Mangelberufen am stärksten zugestimmt.
  • Etwas zurückhaltender sind die Österreicher/innen in Hinblick auf die Vergabe der Staatsbürgerschaft. 57% sehen diese als Ergebnis einer gelungenen Integration.

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