Neue Zahlen, Daten und Fakten zur Arbeitsmarktintegration
Im Jänner 2026 waren in Österreich insgesamt 456.192 Personen als arbeitslos vorgemerkt oder in Schulung. Davon waren 191.968 Personen (42,1%) ausländische Staatsangehörige, was einem Anstieg von 0,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Zu den größten Gruppen zählen syrische, rumänische und türkische Staatsangehörige. Über die Hälfte der arbeitslosen oder in Schulung befindlichen ausländischen Personen lebt in Wien.
Rückgang bei Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten
Die Zahl der arbeitslosen oder in Schulung befindlichen Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten betrug im Jänner 2026 insgesamt 42.753 Personen, ein Rückgang um 9,8% im Vergleich zum letztjährigen Jänner. Während die Zahl der Männer deutlich um 14,8 % sank, verzeichnete die Zahl der Frauen hingegen einen leichten Anstieg um 1,2 %.
Von den insgesamt 42.753 Personen waren 26.347 Personen arbeitslos vorgemerkt (-3,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat) und 16.406 in Schulung (-18,3%). Unter den Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten stellen Syrer/innen (22.348 Personen, -17,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat), Afghan/innen (8.830, +0,6%) und somalische Staatsangehörige (2.473, +5,9%) die größten Gruppen. Sieben von zehn arbeitslose oder in Schulung befindliche Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte leben in Wien.
Aktuelle Zahlen zur Arbeitslosigkeit und zum Asylwesen
Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) veröffentlicht laufend Zahlen, Daten und Fakten zu Asyl, Migration und Integration in Österreich und bereitet Daten zu verschiedenen Bereichen wie Asylwesen, Arbeitslosigkeit, Bevölkerung, Wanderungen und Einbürgerungen anschaulich auf. Hiermit leistet der ÖIF einen Beitrag zu einer öffentlichen, faktenbasierten Debatte. Weitere Daten finden Sie hier.