25.10.2022, 15:00 Uhr

Gemeinsame Karriereplattform von ÖIF und IKEA mit über 200 arbeitssuchende Ukrainer/innen und Asylberechtigten in Vösendorf

Direkt in der Filiale: Infoveranstaltung von IKEA Österreich und ÖIF verbindet Migrant/innen und Unternehmen

Gruppenfoto

von links nach rechts: Elisabeth Dal-Bianco (Country Communication Manager von IKEA Österreich), stellvertretender ÖIF-Direktor Roland Goiser, Alpaslan Deliloglu (CEO & Chief Sustainability Officer von IKEA Österreich), Bundesministerin Susanne Raab, Annecatrien Niemeijer-Berenst (Store Sales Managerin von IKEA Österreich), Sonja Ziganek (Gesamtleitung Integrationsprogramme) © Adrian Almasan

Bundesministerin Raab mit Teilnehmer/innen der ÖIF-Karriereplattform © Adrian Almasan

Teilnehmer/innen der ÖIF-Karriereplattform bei IKEA Österreich © Adrian Almasan

Am 25. Oktober fand eine weitere „Karriereplattform“ des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) für vertriebene Ukrainer/innen und Asylberechtigte in Kooperation mit IKEA Österreich in Vösendorf statt. Bei der gemeinsamen Infoveranstaltung informierte IKEA Österreich über Beschäftigungsmöglichkeiten, offene Stellen sowie Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Konzerns mit seinen acht Einrichtungshäusern in ganz Österreich, in denen derzeit Mitarbeiter/innen aus 48 verschiedenen Nationen arbeiten. Für Berufseinsteiger/innen ebenso wie für Fachkräfte steht eine Reihe entsprechender Positionen offen, für die sich vertriebene Ukrainer/innen und Asylberechtigte bei der Karriereplattform vor Ort bewerben konnten. Mehr als 200 arbeitsuchende Migrant/innen nahmen teil.

Integrationsministerin Susanne Raab: „Die Karriereplattform ist ein ideales Programm, um unter anderem ukrainische Vertriebene bei der Integration am österreichischen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Durch den Einstieg am Jobmarkt sollen die Ukrainer/innen ihre Selbsterhaltungsfähigkeit erhöhen und gleichzeitig Deutsch am Arbeitsplatz lernen. Auf der anderen Seite hilft die Karriereplattform Unternehmen, dringend benötigte Arbeitskräfte zu finden.“

Alpaslan Deliloglu, CEO & Chief Sustainability Officer von IKEA Österreich betont anlässlich der ÖIF-Karriereplattform in der Unternehmenszentrale in Vösendorf: „Der schreckliche Krieg, der die Ukraine seit jetzt schon acht Monaten erschüttert, ist eine menschliche Tragödie. Als IKEA möchten wir den Menschen, die sich entschlossen haben, das Land zu verlassen, möglichst rasch wieder zumindest ein bisschen das Gefühl von Normalität geben. Um das zu ermöglichen, haben wir Programme entwickelt, die diese Integration unterstützen – etwa auch für Menschen, die gar nicht Deutsch oder Englisch sprechen. Dazu wollen wir auch andere Unternehmen ermutigen.“

Roland Goiser, stellvertretender Direktor des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF): „Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Arbeitskräften, zahlreiche Migrant/innen und insbesondere Vertriebene aus der Ukraine sind derzeit auf der Suche nach passenden Einstiegsmöglichkeiten. Die ÖIF-Karriereplattformen führen diesen Bedarf zusammen. Mit IKEA Österreich konnten wir einen weiteren wichtigen Konzern und Arbeitgeber als starken Partner gewinnen.“

Einstieg in den Job: 200 Teilnehmer/innen bei ÖIF-Karriereplattform in Niederösterreich

Die meisten der 200 Teilnehmer/innen stammten aus der Ukraine, aus Syrien sowie aus dem Irak. Unternehmen, die auf der Suche nach Arbeitskräften sind, können ihre Beschäftigungsmöglichkeiten potenziellen Bewerber/innen unkompliziert auf der Karriereplattform in den ÖIF-Integrationszentren oder direkt bei den Unternehmen vorstellen. Teilnehmer/innen können sich vor Ort für offene Stellen bewerben und direkt mit Recruiter/innen Gespräche führen. Für die nächsten Monate sind weitere ÖIF-Karriereplattformen in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen in ganz Österreich geplant.

ÖIF-Informationsangebote für ukrainische Vertriebene

Bereits seit Beginn des Ukraine-Kriegs stellt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) zahlreiche Angebote für vertriebene Ukrainer/innen zur Verfügung. In allen Landeshauptstädten werden Beratungen, Orientierungskurse, Deutschlernmöglichkeiten und Austauschtreffen angeboten. Weitere Informationen zu den Angeboten des ÖIF für vertriebene Ukrainer/innen finden Sie unter www.integrationsfonds.at/ukraine.

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