Integrationsministerin Claudia Bauer zu Besuch im ÖIF-Frauenzentrum Wien
v.l.n.r.: Sonia Koul (Leitung Team Frauen und Familie ÖIF), Claudia Bauer (Bundesministerin für Europa, Integration und Familie), Sonja Ziganek (Gesamtleitung Integrationsprogramme ÖIF) ©Olha Soldatenko/ÖIF
Am 23. April 2026 besuchte Integrationsministerin Claudia Bauer das ÖIF-Frauenzentrum in Wien. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein umfassender Einblick in die Arbeit des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) im Bereich Frauenförderung. Mit eigenen Frauenzentren in Wien und der Steiermark setzt der ÖIF gezielte Maßnahmen, um Frauen mit Flüchtlingsstatus zu unterstützen, ihre Selbstbestimmung zu stärken und ihnen Perspektiven für ein eigenständiges Leben in Österreich zu eröffnen. Im Rahmen des Besuchs erhielt die Ministerin Einblicke in die Beratungsarbeit vor Ort und besuchte unter anderem ein Seminar für Frauen. Dabei tauschte sie sich mit der Seminarleitung sowie Teilnehmerinnen über Inhalte und Erfahrungen aus.
ÖIF-Frauenzentren als zentrale Anlaufstelle für Frauen mit Flüchtlingsstatus
Die Frauenzentren bündeln ein breites Angebot – von Gleichberechtigung und Gewaltschutz über Deutschlernen und Bildung bis hin zur Arbeitsmarktintegration. Bereits im Rahmen der Erstberatung werden Frauen gezielt über diese Angebote informiert und bei Bedarf direkt in Beratungen oder Seminare vermittelt. So werden insbesondere Frauen in herausfordernden Lebenssituationen frühzeitig erreicht.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf Information und Aufklärung: Viele Frauen kennen ihre Rechte und Möglichkeiten in Österreich zunächst nicht oder kommen aus Kontexten, in denen Selbstbestimmung keine Selbstverständlichkeit ist. Der ÖIF setzt daher gezielt auf Beratung und Unterstützung, um Frauen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu stärken. Gleichzeitig leisten die Frauenzentren einen wichtigen Beitrag zum Gewaltschutz: Sie bieten mehrsprachige Beratung in über 15 Sprachen, setzen bei Bedarf Sofortmaßnahmen und vermitteln direkt an spezialisierte Gewaltschutzeinrichtungen sowie an die Polizei.