17.06.2026, 19:00 Uhr

ÖIF-Symposium: “Online-Radikalisierung – Aktuelle Herausforderungen und Präventionsansätze im Integrationskontext”

Keynote von Ahmad Mansour und hochkarätige Expert/innendiskussionen zu Problemfeldern und Prävention

*** no alt text found ***

In seiner Keynote sprach Mansour über die Entwicklung des islamistischen Radikalismus und wie Radikalisierung mittlerweile vor allem online über Algorithmen passiere. © Gashi/ÖIF

*** no alt text found ***

Im Panel zu neuen Risiken in der Online-Radikalisierung diskutierten Ahmad Mansour, Lisa Fellhofer (Direktorin der Dokumentationsstelle Politischer Islam), Birgit Zetinigg (Referat für Staatsschutz und Prävention im Innenministerium) sowie der Militärerzdekan Dr. Harald Tripp. © Gashi/ÖIF

*** no alt text found ***

Im zweiten Panel mit Fokus auf die Situation von Jugendlichen diskutierten Tugrul Kurt (Professor für Islamische Theologie an der Universität Wien), Integrationsexpertin Emina Saric sowie Hamzeh Laila (Leiter Maßnahmen für Männer im ÖIF) © Gashi/ÖIF

Alle Maßnahmen, die zu einer erfolgreichen Integration beitragen, sind auch Präventivmaßnahmen gegen Extremismus und Gewalt. In diesem Sinne lud der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) am 17. Juni 2026 zum Symposium „Online-Radikalisierung: Aktuelle Herausforderungen und Präventionsansätze im Integrationskontext“ ins Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zu benennen sowie Präventionsansätze im Integrationskontext zu diskutieren und weiterzuentwickeln. 

Ahmad Mansour: Medienkompetenz stärken

Nach einleitenden Begrüßungsworten durch den Direktor des ÖIF, Franz Wolf, und die Integrationsministerin, Claudia Bauer, folgte eine Keynote des renommierten deutsch-israelischen Autors und Psychologen Ahmad Mansour. Mansour gilt als wichtiger Experte im Bereich Extremismus und gründete 2018 eine Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention, die im Bildungs- und Integrationsbereich sowie in Gefängnissen aktiv ist. In seiner Keynote sprach er über die Entwicklung des islamistischen Radikalismus und wie Radikalisierung mittlerweile vor allem online über Algorithmen passiere. Darauf müsse man reagieren und insbesondere die Medienkompetenz jüngerer Generationen stärken.

Panel: Zunehmende Online-Radikalisierung – neue Risiken: Wie stärken wir Integration und Prävention?   

Im Panel zu neuen Risiken in der Online-Radikalisierung diskutierte Ahmad Mansour gemeinsam mit Lisa Fellhofer (Direktorin der Dokumentationsstelle Politischer Islam), Birgit Zetinigg (Referat für Staatsschutz und Prävention im Innenministerium) sowie dem Militärerzdekan Dr. Harald Tripp auf der Bühne. Neue Risiken sahen die Expert/innen vor allem darin, dass Radikalisierung zunehmend schnell, unbemerkt und nicht mehr anhand altbekannter Ideologielinien erfolge. Auch, dass insbesondere Frauen und Migrant/innen zunehmend Ziele von Radikalisierung seien, sei eine neue Dimension. Einigkeit bestand, dass es kein Patentrezept gäbe, aber dass insbesondere die Stärkung von Mündigkeit, kritischem Denkvermögen und Dialogfähigkeit effektive Mittel der Prävention seien.

Panel: Zwischen Identitätssuche und Extremismus: Jugendliche im digitalen Zeitalter

Im anschließenden zweiten Panel mit Fokus auf die Situation von Jugendlichen in Bezug auf Radikalismus im digitalen Raum diskutierten Tugrul Kurt (Professor für Islamische Theologie an der Universität Wien), Integrationsexpertin Emina Saric sowie Hamzeh Laila (Leiter Maßnahmen für Männer im ÖIF) über Probleme und Lösungsansätze. Es sei wichtig, problematischen Tendenzen etwas entgegenzusetzen – jedoch nie moralisierend und belehrend, sondern wertschätzend und durch Präsentation von Positivbeispielen.

Über das ÖIF-Seminarprogramm 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des ÖIF-Seminarprogramms für Multiplikator/innen statt. Das kostenlose Weiterbildungsangebot vermittelt praxisnahes Wissen zu aktuellen integrationsrelevanten Themen und richtet sich an Personen aus Bildungs-, Sozial- und Integrationsbereichen. Im Frühjahr 2026 umfasst das Seminarprogramm 50 Veranstaltungen zu Themen wie Integration im interkulturellen Kontext, Extremismusprävention, Integration von Frauen und Mädchen sowie Integration in Schule und Arbeitsmarkt. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.integrationsfonds.at/seminare.

 

 

 

 

 

Chatbot öffnen

Hinweis zu Cookies

Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese haben zwei Funktionen: Zum einen sind sie erforderlich für die grundlegende Funktionalität unserer Website. Zum anderen können wir mit Hilfe der Cookies unsere Inhalte für Sie immer weiter verbessern. Hierzu werden pseudonymisierte Daten von Website-Besuchern gesammelt und ausgewertet. Das Einverständnis in die Verwendung der Cookies können Sie jederzeit widerrufen. Weitere Informationen zu Cookies auf dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und zu uns im Impressum.

Diese Cookies werden für eine reibungslose Funktion unserer Website benötigt.

Name Zweck Ablauf Typ Anbieter
CookieConsent Speichert Ihre Einwilligung zur Verwendung von Cookies. 1 Jahr HTML Website
fe_typo_user Ordnet Ihren Browser einer Session auf dem Server zu. Dies beeinflusst nur die Inhalte, die Sie sehen und wird von uns nicht ausgewertet oder weiterverarbeitet. Session HTTP Website

Mit Hilfe dieser Cookies sind wir bemüht unser Angebot für Sie noch attraktiver zu gestalten. Mittels pseudonymisierter Daten von Websitenutzern kann der Nutzerfluss analysiert und beurteilt werden. Dies gibt uns die Möglichkeit Werbe- und Websiteinhalte zu optimieren.

Name Zweck Ablauf Typ Anbieter
_pk_id Wird verwendet, um ein paar Details über den Benutzer wie die eindeutige Besucher-ID zu speichern. 13 Monate HTML Matomo
_pk_ref Wird benutzt, um die Informationen der Herkunftswebsite des Benutzers zu speichern. 6 Monate HTML Matomo
_pk_ses Kurzzeitiges Cookie, um vorübergehende Daten des Besuchs zu speichern. 30 Minuten HTML Matomo
_pk_cvar Kurzzeitiges Cookie, um vorübergehende Daten des Besuchs zu speichern. 30 Minuten HTML Matomo
_pk_hsr Kurzzeitiges Cookie, um vorübergehende Daten des Besuchs zu speichern. 30 Minuten HTML Matomo