31. Sitzung des Integrationsbeirats unter dem Vorsitz des ÖIF
Der Integrationsbeirat dient der kompetenzübergreifenden Vernetzung. Das Gremium setzt sich aus Repräsentant/innen von Bund, Ländern und wesentlichen Akteur/Innen zusammen. © Olha Soldatenko/ÖIF
Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, Claudia Bauer, berichtete vertiefend über über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte im Bereich Integration. © Olha Soldatenko/ÖIF
Der Integrationsbeirat dient der kompetenzübergreifenden Vernetzung, Koordination und Abstimmung sowie dem Wissenstransfer aller handelnden Akteur/innen. © Olha Soldatenko/ÖIF
Am Mittwoch, den 27. Mai 2026, fand unter dem Vorsitz von Franz Wolf, Direktor des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), die 31. Sitzung des Integrationsbeirats im Wiener Haus der Ingenieure statt. Dabei tauschten sich Vertreter/innen von Bund, Ländern, Sozialpartnern, Gemeinden, Städten, der Industriellenvereinigung sowie NGOs über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte in der Integrationsarbeit aus.
Aktuelles aus der Integrationsarbeit: Berichte der Beiratsmitglieder
Zu Beginn dieser Sitzung wurden die Mitglieder des Beirats, wie üblich, über aktuelle Themen und Entwicklungen sowie auch über Projekte und Maßnahmen im Integrationsbereich informiert. Dabei berichteten unter anderem Vertreter/innen von Bundeskanzleramt (BKA) und ÖIF über die aktuelle Situation und stellten Neuerungen, etwa bei den vom ÖIF-geförderten Deutschkursen, vor. Von Seiten der Wirtschaftskammer (WKÖ) wurde eine Studie zum Thema vorgestellt, wie man internationale Student/innen in Österreich halten kann. Das Innenministerium (BMI) teilte seinerseits umfassende Einblicke zu integrationsrelevanten Aspekten und Umsetzungsschritten zum EU-Asyl- und Migrationspakt.
Fokusthema: Bildung im Kindergarten und in der Volksschule im Integrationskontext
Der klare Fokus lag diesmal beim Thema Integration in Kindergarten und Volksschule. Neben Expert/innen aus dem In- und Ausland, wie etwa Hochschulprofessor Dr. Bernhard Koch, Natascha Taslimi oder Dr. Ruben Kleinkorres, berichteten hier auch die zuständige Bundesministerin für Europa, Integration und Familie, Claudia Bauer, sowie Vertreter/innen des Bildungsministeriums (BMB) vertiefend über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte in diesem Bereich. Abgeschlossen wurde die Sitzung des Integrationsbeirats mit einem Blick in die Praxis. Hierzu stellten Marie Boller sowie Dr. Christine Scholten vom Verein “NACHBARINNEN in Wien” das aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) geförderte Projekt „Bildungsbrücken“ vor.
Über den Integrationsbeirat
Neben dem unabhängigen Expertenrat für Integration wurde 2010 der Integrationsbeirat etabliert. Das gesetzlich vorgeschriebene Gremium setzt sich aus Repräsentant/innen von Bund, Ländern, Gemeinde- und Städtebund, Sozialpartnern sowie der Industriellenvereinigung und NGO-Vertreter/innen zusammen. Der Integrationsbeirat dient der kompetenzübergreifenden Vernetzung, Koordination und Abstimmung sowie dem Wissenstransfer aller handelnden Akteur/innen, wenn es um die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans geht, und berät über die Erkenntnisse des Expertenrats.