Deutsches Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu Besuch beim ÖIF
Die TeilnehmerInnen der Delegation des BAMF und die VertreterInnen des ÖIF beim gemeinsamen Arbeitsbesuch in Wien © ÖIF/Soldatenko
Von 26. bis 27. März 2026 empfing der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) eine Delegation des deutschen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Wien. Im Mittelpunkt des zweitägigen Arbeitsbesuchs stand der intensive Austausch zu aktuellen Entwicklungen, Qualitätsstandards und innovativen Ansätzen in der Integrationsarbeit.
Dr. Johannes Fritz, Leiter der Gruppe 82 „Integrationskurse, operative Steuerung, sprachliche und politische Bildung“ im BAMF: „Unser Arbeitsbesuch beim Österreichischen Integrationsfonds hat unterstrichen, wie wichtig es gerade im Bereich der Integration ist, über den nationalen Tellerrand hinauszublicken. Bei allen unseren Reformüberlegungen profitieren wir stark von den Erfahrungen und der Perspektive des ÖIF.“
Daniela Berger, Gesamtleitung Sprache im ÖIF: „Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Integration. Gerade der Austausch mit internationalen Partnern wie dem BAMF ist dabei besonders wertvoll, um unterschiedliche Ansätze zu vergleichen und voneinander zu lernen.“
Digitalisierung und Qualitätssicherung von Integrationsmaßnahmen im Fokus
Im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs standen digitale Lösungen zur Steuerung und Weiterentwicklung von Integrationsmaßnahmen. Der ÖIF präsentierte seine Systeme zur digitalen Verwaltung sowie zum Datenaustausch zwischen Behörden, um Integrationsangebote effizient zu koordinieren und zielgerichtet umzusetzen. Darüber hinaus erhielt die Delegation Einblicke in die Sprachprüfungen des ÖIF – insbesondere in Formate, die Sprachkompetenz mit Werte- und Orientierungswissen verbinden.
Das BAMF stellte aktuelle Entwicklungen im deutschen Integrationskurssystem vor. Präsentiert wurden insbesondere Weiterentwicklungen bei Berufssprachkursen sowie bestehende Fördermodelle für Deutschkurse.
Der Österreichische Integrationsfonds bedankt sich bei den Vertreter/innen des BAMF für den fachlichen Austausch.