Frauen und Vielfalt prägen den ÖIF
© Adrian Almasan
Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) setzt sich in seiner täglichen Arbeit dafür ein, Frauen auf vielfältige Weise zu stärken. Mit einer eigenen Anlaufstelle für Zuwanderinnen, mit spezifischen Integrationsmaßnahmen für Zuwanderinnen und Frauen mit Flüchtlingsstatus sowie mit Publikationen zur Sichtbarkeit von Frauen leistet der ÖIF einen Beitrag dazu, die Integration von Zuwanderinnen zu fördern und die Rolle von Frauen in der Gesellschaft zu stärken. Auch im ÖIF selbst ist der Frauenanteil hoch – insbesondere in Führungsfunktionen. Der ÖIF wurde zudem mehrfach ausgezeichnet: Er trägt das equalitA-Gütesiegel für innerbetriebliche Frauenförderung, das staatliche Gütezeichen „berufundfamilie“ für familienfreundliche Arbeitsbedingungen sowie das Miliz-Gütesiegel.
Hoher Frauenanteil und Spitzenplatz beim Wiener Integrationsindex für den ÖIF
Der ÖIF steht nicht nur in seiner Arbeit für Integration, sondern vereint auch innerhalb der eigenen Organisation Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen. Die Mitarbeiter/innen des ÖIF setzen sich aus Menschen unterschiedlichster ethnischer, religiöser und sozialer Herkunft zusammen. Rund 60 % der Mitarbeiter/innen haben selbst einen Migrationshintergrund, viele von ihnen sind selbst als Flüchtlinge nach Österreich gekommen. Besonders deutlich zeigt sich dies auch in der Führungsstruktur des ÖIF: Rund zwei Drittel der Führungskräfte sind weiblich. Beim ersten Wiener Integrationsindex erreichte der Österreichische Integrationsfonds unter mehr als 100 teilnehmenden Organisationen den ersten Platz und wies mit 71 % zudem den höchsten Anteil an Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund in Führungspositionen auf.
Gleichberechtigung von Mann und Frau als Schwerpunktthema in Werte- und Orientierungskursen
Die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen sind zentrale Inhalte der Werte- und Orientierungskurse, deren Besuch für Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte im Integrationsgesetz verpflichtend festgeschrieben ist. Ein besonderer Fokus dieser Kurse liegt hierbei auf der Rolle von Frauen in der österreichischen Gesellschaft sowie auf Rechten und Möglichkeiten, die Frauen in Österreich offenstehen – etwa im Bildungssystem, im Arbeitsleben oder bei der selbstbestimmten Lebensgestaltung. Damit leisten die Kurse einen wichtigen Beitrag dazu, neu Zugewanderten Orientierung zu geben und ein gemeinsames Werteverständnis zu fördern.
ÖIF-Frauenzentrum als zentrale Anlaufstelle für Zuwanderinnen
Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt des ÖIF ist die Förderung und Unterstützung von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund. Die ÖIF-Frauenzentren bieten Zuwanderinnen eine breite Palette an mehrsprachigen Seminaren, Sprechstunden und Beratungen zu Berufs- und Bildungschancen, Gesundheit und Familie sowie Gewaltprävention und Selbstbestimmung an. In den ÖIF-Frauenzentren in Wien und Graz werden zudem von Gewalt betroffene Frauen mit Fluchthintergrund beraten und direkt an jene Organisationen vermittelt, die sich intensiv mit Gewaltschutz auseinandersetzen und konkrete Hilfestellungen für den Einzelfall bieten. Alle Informationen zu den ÖIF-Angeboten zur Stärkung und Förderung von Frauen und den Frauenzentren finden Sie unter www.integrationsfonds.at/frauen.
„Heimat großer Töchter“: Publikation macht Leistungen von Frauen sichtbar
Mit der Publikation „Heimat großer Töchter“ setzt der ÖIF zudem einen Fokus auf die Sichtbarkeit von Frauen und ihren Leistungen in Vergangenheit und Gegenwart in Österreich. Die Veröffentlichung porträtiert Frauen, die Österreich in unterschiedlichen Bereichen geprägt haben – von Politik und Wissenschaft über Kultur bis hin zu Gesellschaft und Sport. Die Publikation zeigt, welchen Beitrag Frauen zur Entwicklung des Landes leisten, und lädt dazu ein, sich mit ihren Lebenswegen und Erfolgen auseinanderzusetzen. Die Publikation steht in der ÖIF-Mediathek zum Download zur Verfügung.